Ein erfolgreicher Schwerpunkteinsatz der Hagener Polizei fand am Sonntag statt. Es wurden mehrere Verstöße gegen die Abgabeordnung und den Handel mit Betäubungsmitteln festgestellt.
Polizeieinsatz in Hagen

Hagen (ost)
Am Sonntag (10.05.) wurde erneut ein Schwerpunkteinsatz der Polizei in Hagen durchgeführt. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich auf den Bereich des Hagener Hauptbahnhofs und der Innenstadt. Insbesondere wurden die Bereiche Volkspark, Am Widey, Elbershallen, Springe, Mittelstraße, Volmepark und Friedrich-Ebert-Platz von Polizisten in zivil und Uniform überwacht.
Es wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wegen unnötiger Lärmerzeugung erstellt. Ein Fußgänger überquerte vor den Augen der Beamten eine rote Ampel. Insgesamt wurden drei Strafanzeigen wegen Verstößen gegen das Abgabegesetz erstellt und vier Strafverfahren wegen des Verdachts des Drogenhandels eingeleitet. Darunter war auch ein Minderjähriger, der um 20 Uhr auf der Kölner Straße in Begleitung von zwei weiteren Personen war. Als die Gruppe uniformierte Polizisten sah, versuchten sie in verschiedene Richtungen zu fliehen. Die Beamten konnten den Minderjährigen und einen erwachsenen Mann stoppen und kontrollieren. Der Jugendliche hatte mehrere Verkaufseinheiten Cannabis und eine Feinwaage bei sich. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er von seinem Vater auf der Wache abgeholt. Die zweite Person hatte eine kleine Menge Haschisch dabei. Die Beamten erstatteten entsprechende Anzeigen.
Die Präsenz im Konzeptbereich wurde positiv bewertet. Insbesondere die Streifen der uniformierten Kräfte sorgten für Aufmerksamkeit und Sicherheit. Nach dem Ende des Frühlingsfestes „Hagen blüht auf“ um 20 Uhr leerte sich die Innenstadt spürbar. Die Einsatzkräfte kontrollierten noch einige Personengruppen. Lediglich am Hauptbahnhof und in den umliegenden Straßen des Hauptbahnhofs gab es noch Publikumsverkehr. Gegen 24 Uhr nahm der Publikumsverkehr auch dort deutlich ab. Weitere Schwerpunkteinsätze der Hagener Polizei sind bereits geplant.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, während es im Jahr 2023 57879 waren. Von den Verdächtigen waren 2022 49610 männlich und 6757 weiblich, während es im Jahr 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von aufgezeichneten Drogenfällen mit insgesamt 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% aller Unfälle ausmacht. 3.764 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








