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Polizeieinsatz in Soest

Die Polizei führte einen Schwerpunkteinsatz zur Kriminalitätsbekämpfung durch, bei dem Betäubungsmittel und ein nicht zugelassenes Pfefferspray sichergestellt wurden.

Foto: unsplash

Soest (ost)

Am Donnerstag, den 17. September 2026, hat die Polizei in Soest einen Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung von Kriminalität durchgeführt.

In Soest und speziell am Bahnhof wurden Personenkontrollen von zivilen und uniformierten Einsatzkräften durchgeführt.

Hinter dem Bahnhof fielen zwei Personen den zivilen Einsatzkräften durch ihr Verhalten auf. Bei einer folgenden Kontrolle durch uniformierte Beamte wurden Betäubungsmittel in Form von sogenannten Edibles gefunden und beschlagnahmt. Eine entsprechende Anzeige wurde erstattet.

Bei einer anderen Person wurde ein nicht zugelassenes Pfefferspray entdeckt und sichergestellt. Auch hier wurde eine Anzeige erstattet.

Zusätzlich führten die Einsatzkräfte Verkehrskontrollen durch, um reisende Täter zu überprüfen. Im Rahmen der Kriminalitätsbekämpfung wurde auch die Beschwerdestelle für E-Scooter- und Fahrradfahrer in der Fußgängerzone von Soest bearbeitet. Insgesamt wurden 31 Verwarnungsgelder verhängt. Außerdem wurde ein Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz festgestellt und eine Anzeige erstattet.

Die erhöhte polizeiliche Präsenz und die Kontrollen in der Innenstadt von Soest und am Bahnhof wurden von den Bürgerinnen und Bürgern positiv aufgenommen. Dies wurde den Einsatzkräften in mehreren direkten Gesprächen mitgeteilt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56367, während sie 2023 auf 57879 stieg. Von den Verdächtigen waren 49610 männlich und 6757 weiblich im Jahr 2022, während es 2023 51099 männliche und 6780 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 im Jahr 2022 auf 18722 im Jahr 2023. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen, nämlich 73917.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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