Mann mit Schusswaffe gefasst, alkoholisiert, keine Verletzten. Ermittlungen laufen.
Polizeieinsatz in Stolberg: Schuss gemeldet

Stolberg (ost)
Am Sonntagabend (29.03.26) wurde ein Mann von Polizeikräften im Stadtteil Donnerberg festgenommen. Er war in Besitz einer Schusswaffe.
Ein Augenzeuge meldete sich um 18:45 Uhr in der Leitstelle und gab an, einen Schuss in der Straße „Stadtrandsiedlung“ gehört zu haben. Er sah zwei Personen, von denen eine eine Waffe bei sich trug. Bei der sofortigen Fahndung wurden die beiden Männer gefunden und durchsucht. Einer der Männer (ein 36-jähriger Stolberger) gestand, auf den Boden geschossen zu haben.
Der Mann schien stark betrunken zu sein. Ein freiwilliger Atemalkoholtest verlief positiv. Der Stolberger wurde zur Polizeiwache gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Die Schusswaffe, Munition und die Waffenbesitzkarte wurden sichergestellt. Es wurden keine Menschen verletzt.
Das zuständige Kriminalkommissariat hat die Untersuchungen eingeleitet. (sk)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 Fälle – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Mordfällen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








