Am Karfreitag kam es zu einer Auseinandersetzung mit sechs verletzten Männern türkischer Herkunft. Fahndung mit Hubschrauber, Tatverdächtige in Gewahrsam.
Polizeieinsatz nach Körperverletzung in Dormagen

Dormagen (ost)
Am Karfreitag (03.4.) ereignete sich gegen 15:45 Uhr eine gegenseitige Körperverletzung zwischen zwei Gruppen in der Neckarstraße in Dormagen.
Sechs Männer im Alter von 19 bis 44 Jahren, alle türkischer Herkunft, gerieten zunächst aufgrund familiärer Konflikte in einen verbalen Streit. Dies eskalierte später in physische Angriffe, bei denen auch Stich- und Hiebwaffen eingesetzt wurden. Die Beteiligten flüchteten in verschiedene Richtungen, wodurch eine sofortige Fahndung, einschließlich eines Polizeihubschraubers, eingeleitet wurde. Im Zuge der Suche wurden auch Wohnungen am Eichenweg und der Siegstraße durchsucht.
Schließlich konnten die gesuchten Personen am Eichenweg und am Pletschbach gefunden und festgenommen werden.
Zwei Verdächtige wurden in Gewahrsam genommen.
Vier der sechs Männer wurden verletzt, davon zwei schwer. Es besteht keine Lebensgefahr. Sie wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Der genaue Ablauf und die Hintergründe der Tat sind derzeit noch nicht vollständig geklärt und Gegenstand der kriminalpolizeilichen Untersuchungen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








