Schwerpunktkontrolle der Polizei deckt Drogen- und Alkoholverstöße auf, Einsatz zur Bekämpfung schwerer Verkehrsunfälle mit Fokus auf Verkehrstüchtigkeit.
Polizeikontrolle im Kreis Kleve

Kreis Kleve (ost)
Am Montag (19. September 2026), zwischen 04:00 Uhr und 12:00 Uhr, wurde ein weiterer Schwerpunkteinsatz zur Bekämpfung schwerer Verkehrsunfälle durchgeführt. Der Fokus lag erneut auf der Überprüfung der Verkehrstüchtigkeit, insbesondere bei grenzüberschreitenden Berufspendlern. Kontrollstellen wurden in Kranenburg, Goch, Weeze und Straelen eingerichtet. Neben Mitarbeitern der Bereitschaftspolizei aus Duisburg waren auch zwei Angehörige der Kreisverwaltung mit Geschwindigkeitsmessanlagen beteiligt.
Angesichts der Unfälle auf den Straßen im Kreis Kleve zeigen die heutigen Ergebnisse erneut, wie wichtig solche Kontrollen sind:
An den Kontrollstellen wurden Mitarbeiter des Technischen Hilfswerkes, Ortsverband Kleve, unterstützt durch den Aufbau von Zelten, Lichtquellen und Heißgetränken. Die Kreispolizeibehörde Kleve bedankt sich ausdrücklich für die gute Zusammenarbeit.
Diese Schwerpunktkontrollen werden auch in Zukunft in unregelmäßigen Abständen fortgeführt, zusätzlich zu den täglichen Verkehrskontrollen. Das Ziel ist immer, die Straßen unseres Kreises sicherer zu machen! (sp)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70.510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es 2023 bereits 73.917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63.352 auf 65.532. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 2022 56.367 und stieg im Jahr 2023 auf 57.879. Davon waren 49.610 männlich, 6.757 weiblich und 16.655 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Drogenfällen in Deutschland, mit insgesamt 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 55.296 Unfälle innerorts (8,68%), 17.437 außerorts (2,74%) und 6.889 auf Autobahnen (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die der Schwerverletzten 11.172 und die der Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








