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Polizeikontrollen in Aachen

Beamte entdecken unerlaubte Einreisen und gestohlene Fahrzeuge am Wochenende in Aachen.

Foto: Depositphotos

Aachen (ost)

Am Sonntagmorgen (16.12.26) haben Bundespolizeibeamte durch die Videoüberwachung des Aachener Hauptbahnhofs einen 36-jährigen ungarischen Staatsbürger entdeckt. Er betrat den Bahnsteig und ging direkt auf einen dort abgestellten Koffer zu. Während der folgenden Kontrolle gab er an, den Koffer gefunden zu haben. Der Koffer wurde vor Ort beschlagnahmt. Bei der Überprüfung seiner Identität im Dienst wurde festgestellt, dass der Mann per Haftbefehl aus Ungarn gesucht wird. Anschließend wurde er dem Amtsgericht Aachen vorgeführt und in die Justizvollzugsanstalt Aachen gebracht.

Am Sonntagmittag kontrollierten Beamte einen 29-jährigen russischen Staatsbürger, der zusammen mit seinem 31-jährigen Beifahrer und seinem 26-jährigen Mitfahrer zuvor von Belgien nach Deutschland über die Autobahn 44 eingereist war. Eine Überprüfung des Fahrzeugs ergab, dass die angebrachten Kennzeichen für ein anderes Fahrzeug zugelassen sind. Der 29-Jährige konnte weder einen Eigentumsnachweis noch einen gültigen Führerschein oder gültige Aufenthaltsdokumente vorlegen. Gegen ihn wurden unter anderem Strafverfahren wegen illegaler Einreise, Unterschlagung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Das Fahrzeug wurde an die Autobahnpolizei Broichweiden übergeben. Diese sicherte das Fahrzeug zur Eigentumssicherung. Bei der Kontrolle des Beifahrers konnte dieser keine Dokumente vorlegen, die seinen Aufenthalt in Deutschland legitimieren. Zudem wurde bei ihm eine geringe Menge Kokain gefunden. Er muss sich nun einem Strafverfahren wegen illegaler Einreise und Drogenbesitzes stellen. Beide Personen wurden von den belgischen Behörden übernommen.

In der Nacht zu Montag kontrollierten Beamte einen 29-jährigen französischen Staatsbürger, der ebenfalls zuvor von Belgien nach Deutschland eingereist war. Während der Kontrolle konnte der Mann den Beamten weder einen Führerschein noch Originaldokumente des Fahrzeugs vorlegen. Bei genauerer Prüfung des Fahrzeugs bemerkten die Beamten, dass die Kennzeichen überklebt waren. Eine Abfrage der Fahrzeugidentifikationsnummer ergab, dass das Fahrzeug als gestohlen gemeldet war. Eine Abfrage bei den französischen Behörden ergab, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt. Der Sachverhalt wurde an die Autobahnpolizei Broichweiden übergeben. Der 29-Jährige erwartet Strafverfahren wegen schweren Diebstahls, Urkundenfälschung, Kennzeichenmissbrauch, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und weiterer Verkehrsdelikte.

Quelle: Presseportal

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