Umfangreiche Kontrollmaßnahmen zu Zweirädern, zahlreiche Verstöße von E-Scooter-Fahrenden festgestellt
Polizeikontrollen in Dürener Innenstadt

Düren (ost)
Am Freitag, den 16.10.2026, führte die Polizei des Kreises Düren im Zentrum zwischen 10:00 und 18:00 Uhr umfangreiche Überprüfungen durch, bei denen der Schwerpunkt auf E-Scootern, Fahrrädern, Pedelecs und Kleinkrafträdern lag.
Bei den E-Scootern wurden insgesamt 46 Verstöße festgestellt. Dazu gehörten das unerlaubte Fahren in der Fußgängerzone oder das Fahren zu zweit auf einem E-Scooter. Zwei E-Scooter-Fahrer wurden außerdem unter dem Einfluss von Drogen erwischt.
Zusätzlich wurden 16 weitere Verstöße und 7 Straftaten aufgedeckt. Ein Kleinkraftrad-Fahrer war zum Beispiel ohne die erforderliche Fahrerlaubnis unterwegs. Zudem konnte die Polizei einen Roller sicherstellen, der zuvor als gestohlen gemeldet worden war.
Die Überprüfungen wurden von Einsatzkräften der Verkehrsunfallprävention/Opferschutz begleitet. Sie informierten interessierte Bürger an einem Stand in der Fußgängerzone von Düren über Verkehrssicherheit und führten viele informative Gespräche.
Die Kreispolizeibehörde Düren verfolgt mit den gezielten Kontrollen das Ziel, die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu verbessern, Regelverstöße konsequent zu ahnden und der Kriminalität im Zusammenhang mit Zweirädern entgegenzuwirken.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








