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Porta Westfalica: Schwerer Unfall auf der Kanzlers Weide

Jugendlicher von Motorhaube gestürzt. Ein 18-jähriger Mindener erlitt schwere Verletzungen nach einem Vorfall mit einem VW auf dem Parkplatz.

Foto: Depositphotos

Minden (ost)

(FW) Am Dienstagabend ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf Kanzlers Weide in Minden. Dabei wurde ein 18-jähriger Jugendlicher schwer verletzt.

Nach vorläufigen Erkenntnissen befand sich gegen 21.40 Uhr ein 18-jähriger Mindener zusammen mit anderen Personen in seinem VW auf Kanzlers Weide. Ein ebenfalls 18 Jahre alter Mann aus Porta Westfalica soll laut Zeugenaussagen zu diesem Zeitpunkt auf die Motorhaube des Fahrzeugs gestiegen sein und sich dort festgehalten haben.

Daraufhin setzte der Fahrer sein Auto auf der Freifläche in Bewegung. Dabei fuhr er vermutlich mit zunehmender Geschwindigkeit auf dem Parkplatz und drehte dabei scheinbar Runden. Der 18-Jährige verlor anscheinend den Halt auf der Motorhaube und stürzte zu Boden, wobei er sich schwere Verletzungen zuzog. Nachdem ein Notarzt-Team alarmiert wurde, wurde der Verletzte nach der Erstversorgung zur stationären Behandlung ins Klinikum Minden gebracht. Zur genauen Aufnahme und Rekonstruktion des Unfallgeschehens wurde ein Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Bielefeld hinzugezogen.

Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. In diesem Zusammenhang wurden das Auto des Fahranfängers sowie sein Führerschein sichergestellt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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