Die Polizei Euskirchen zieht eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Einsatzmaßnahmen. Ziel ist es, Straftaten zu verhindern und das Sicherheitsgefühl zu stärken. Insgesamt wurden 160 Personen und 45 Fahrzeuge kontrolliert, Waffen und Betäubungsmittel sichergestellt.
Positive Bilanz nach strategischer Fahndung in Euskirchen

Euskirchen (ost)
Die Polizei Euskirchen zieht nach den ersten Tagen der strategischen Fahndung eine insgesamt positive Zwischenbilanz der bisherigen Einsatzmaßnahmen. Das Ziel der Maßnahmen ist es, Straftaten frühzeitig zu verhindern und gleichzeitig das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken. Dieses Ziel wurde bisher erreicht. Während der bisherigen strategischen Fahndung wurden insgesamt etwa 160 Personen überprüft und 45 Fahrzeuge kontrolliert. Dabei konnten unter anderem ein Teleskopschlagstock, ein Messer und vereinzelt Betäubungsmittel sichergestellt werden. Im Rahmen der Maßnahmen wurden folgende Ergebnisse erzielt: – 8 Strafanzeigen, darunter Verstöße gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz sowie Eigentumsdelikte – 8 Sicherstellungen von Waffen, Betäubungsmitteln und Diebesgut – 13 Platzverweise zur Gefahrenabwehr – 5 Blutprobenentnahmen im Zusammenhang mit Verkehrs- und Betäubungsmitteldelikten – 4 Verfahren wegen Verkehrsverstößen sowie mehrere Ordnungswidrigkeitenanzeigen.
Auch am Euskirchener Bahnhof zeigt die Kooperation im Rahmen der „Quattro-Streifen“ weiterhin Wirkung. Die gemeinsame Präsenz von Polizei, Ordnungsamt, Bundespolizei und Deutscher Bahn führt zu einer spürbaren Entlastung des Bereichs und einer verbesserten Sicherheitslage. Die bisherigen Ergebnisse bestätigen den eingeschlagenen Weg. Die Polizei Euskirchen wird die Maßnahmen fortsetzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle von Drogenkriminalität registriert, während es im Jahr 2023 bereits 73917 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls von 56367 auf 57879. Unter den Verdächtigen waren 49610 Männer, 6757 Frauen und 16655 Nicht-Deutsche im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 51099 Männer, 6780 Frauen und 18722 Nicht-Deutsche waren. Trotz des Anstiegs bleibt Nordrhein-Westfalen jedoch nicht das Bundesland mit den meisten gemeldeten Drogenfällen in Deutschland im Jahr 2023 – dort wurden insgesamt 73917 Fälle registriert.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 70.510 | 73.917 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 63.352 | 65.532 |
| Anzahl der Verdächtigen | 56.367 | 57.879 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 49.610 | 51.099 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 6.757 | 6.780 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 16.655 | 18.722 |
Quelle: Bundeskriminalamt








