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Presseerklärung Staatsanwaltschaft und Polizei: Tötungsdelikt

Der 55-jährige Deutsche mit kasachischen Wurzeln wurde wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung inhaftiert. Gesuchte Ukrainerinnen als Zeugen weiterhin nicht aufgetaucht.

Foto: Depositphotos

Bielefeld (ost)

CS / Bielefeld / Paderborn / – Ein 55-jähriger Deutscher mit kasachischem Hintergrund wurde heute, am 02.06.2026, einer Haftrichterin des AG Paderborn vorgeführt. Diese hat die Untersuchungshaft wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung angeordnet. Anschließend wurde der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Der 55-jährige Mann aus Salzkotten hat während seiner Befragung keine Aussagen gemacht.

Bis jetzt haben sich die gesuchten vier bis sechs Ukrainerinnen nicht bei der Polizei gemeldet. Die Frauen werden weiterhin als Zeuginnen gesucht und gebeten, sich mit einer Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

1. Pressemitteilung vom 31.05.2026, 01:35 Uhr https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/6285059 2. Pressemitteilung vom 31.05.2026, 14:13 Uhr https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/6285266 3. Pressemitteilung vom 01.06.2026, 16:22 Uhr https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/6286230

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Besonders auffällig ist die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen, die von 206 auf 310 anstieg. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die Region mit den meisten registrierten Mordfällen in Deutschland, insgesamt 470.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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