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Pristina: Gute Nase der Bundespolizei am Flughafen KölnBonn

Beamte verhaften gesuchten Kosovaren und verhindern Haftstrafe für Georgier.

Foto: Depositphotos

Köln (ost)

Am Pfingstsonntag, dem 24.05.2026, stellte sich ein 55-jähriger Kosovare bei der Einreisekontrolle aus Pristina in Köln vor. Die Bundespolizeibeamten entdeckten, dass der Mann aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Mannheim gesucht wurde. Er sollte eine Haftstrafe von 869 Tagen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verbüßen. Interessanterweise war der Kosovare bereits im Jahr 2009 aus Deutschland in den Kosovo abgeschoben worden. Die Bundespolizisten baten daher die Staatsanwaltschaft Mannheim um Überprüfung der Verjährungsfrist. Der diensthabende Richter erklärte daraufhin, dass die Frist auf 20 Jahre festgelegt wurde und erst mit dem Tag der Abschiebung begann. Somit war die Haft weiterhin gültig und der Mann wurde bei der Einreise ins Bundesgebiet festgenommen. Anschließend wurde er der JVA Siegburg übergeben.

Am folgenden Pfingstmontag fiel den Beamten am Flughafen Köln/Bonn ein Mann bei der Einreise aus Istanbul auf. Sie erkannten, dass der 30-jährige Georgier aufgrund eines Haftbefehls der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern gesucht wurde. Um eine Ersatzfreiheitsstrafe von 25 Tagen zu vermeiden, musste der Mann etwa 1000,00 Euro bezahlen. Schließlich war ein Bekannter des Georgiers in der Lage, den Betrag zu begleichen und somit die Haft zu vermeiden. Der Mann konnte die Wache als freier Mann verlassen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Drogenraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 70510 Fälle registriert, während es 2023 bereits 73917 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 63352 auf 65532. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 56367 und stieg auf 57879 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 2022 49610 Männer und 6757 Frauen, während es 2023 51099 Männer und 6780 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 16655 auf 18722. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit insgesamt 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 70.510 73.917
Anzahl der aufgeklärten Fälle 63.352 65.532
Anzahl der Verdächtigen 56.367 57.879
Anzahl der männlichen Verdächtigen 49.610 51.099
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 6.757 6.780
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 16.655 18.722

Quelle: Bundeskriminalamt

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