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Pützchens Markt 2026: Polizeiliche Bilanz

Am letzten Markttag von Pützchens Markt war das Festgelände gut besucht. Die Polizei überprüfte 904 Personen und leitete 37 Ermittlungsverfahren ein.

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Am letzten Markttag der Großkirmes Pützchens Markt war das Festgelände am Dienstag (15.09.2026) gegen Abend gut besucht.

Traditionell endete das Volksfest, das in diesem Jahr nach Schätzungen des Veranstalters von rund 750.000 Menschen besucht wurde, am Abend mit einem Höhenfeuerwerk. Dabei konnte am letzten Veranstaltungstag bei guten Witterungsbedingungen eine hohe Auslastung der Parkplätze festgestellt werden, die Anschlussstelle Pützchen blieb aber den ganzen Tag über störungsfrei befahrbar. Aus polizeilicher Sicht verlief der Abschlusstag überwiegend ruhig.

“Kirmestypische Streitigkeiten und Delikte haben auch in diesem Jahr ein polizeiliches Einschreiten erforderlich gemacht. Insgesamt freuen wir uns aus Sicht der Polizei jedoch über eine überschaubare Einsatzlage. Die Markttage sind überwiegend friedlich und ruhig verlaufen. Dabei haben die starke und deutlich sichtbare Präsenz, das frühzeitige und konsequente Einschreiten und die niederschwelligen Kontrollen dazu beigetragen, dass die 657. Ausgabe von Pützchens Markt ein friedliches und sicheres Volksfest war”, betonte die Einsatzleiterin Erste Polizeihauptkommissarin Silke Gremmler.

“Dass wir unter anderem auch drei Messer, einen Teleskopschlagstock und einen Totschläger auffinden konnten zeigt, dass unsere Kontrollen weiterhin wichtig sind. Solche gefährliche Gegenstände gehören nicht auf ein Volksfest”, so Gremmler weiter.

Auf dem Veranstaltungsgelände überprüfte die Polizei an den fünf Marktagen insgesamt 904 Personen. Bei den Kontrollen durchsuchten die Einsatzkräfte 191 Personen bzw. 43 Taschen, Rucksäcke und andere Sachen.

Gegen insgesamt 60 Personen wurden Platzverweise ausgesprochen. In drei Fällen mussten Personen in Gewahrsam genommen werden, weil sie entweder stark alkoholisiert oder einem zuvor ausgesprochenen Platzverweis nicht nachgekommen waren. Im gesamten Einsatzverlauf wurden 37 Ermittlungsverfahren eingeleitet, zumeist wegen Körperverletzungsdelikten.

Hinweis:

Die in dieser vorläufigen Einsatzbilanz dargestellte Anzahl der Strafanzeigen kann sich noch verändern. Die Zahl steht unter dem Vorbehalt, dass noch weitere Anzeigen bei der Bonner Polizei eingehen, beziehungsweise Delikte im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen.

Quelle: Presseportal

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