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Pützchens Markt: Einsatzbilanz Sonntag

Die Bonner Polizei hatte wenig Grund zum Eingreifen bei nur mäßig besuchter Großkirmes. Kontrollen ergaben 206 überprüfte Personen und 13 erteilte Platzverweise.

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Am Sonntag (13.09.2026) gab es aufgrund des Regenwetters nur eine geringe Besucherzahl auf dem großen Jahrmarkt. Die Polizei in Bonn hatte an diesem dritten Tag des Pützchens Marktes nur wenige Gründe zum Einschreiten.

Von Sonntagmorgen um 11:00 Uhr bis Montagfrüh um 01:20 Uhr überprüften die Polizeistreifen insgesamt 206 Personen (Gesamtzahl seit Marktbeginn am Freitagmorgen: 588). Bei den Kontrollen durchsuchten die Einsatzkräfte 65 Personen (Gesamtbilanz: 87).

Platzverweise wurden insgesamt an 13 Personen erteilt (Gesamtbilanz: 46). Es war nicht notwendig, jemanden in Gewahrsam zu nehmen (Gesamtbilanz: 3).

Bei den Kontrollen wurde ein 13-jähriger Junge mit einem Messer angetroffen. Auch bei einem 46-jährigen Mann fanden die Polizeibeamten ein Messer. In beiden Fällen wurden die Messer konfisziert und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Sowohl der Jugendliche als auch der Erwachsene erhielten Platzverweise.

Gegen 19 Uhr ereignete sich auf dem Marktgelände ein Sexualdelikt, bei dem zwei Verdächtige (ein Mann und eine Frau) heimlich Fotos unter dem Rock eines Opfers machten. Ein Ermittlungsverfahren gemäß §184 K StGB wurde eingeleitet, das entsprechende Mobiltelefon wurde sichergestellt und Platzverweise für die Verdächtigen wurden ausgesprochen.

Bei begleitenden Verkehrskontrollen wurden in zwei Fällen Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln erwischt. Ebenfalls in zwei Fällen wurden Autofahrer bemerkt, die keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen konnten.

Während des Einsatzes am Sonntag bis in die frühen Morgenstunden des Montags wurden insgesamt 7 (Gesamtbilanz: 35) Strafanzeigen von den Polizeibeamten auf dem Marktgelände aufgenommen.

Hinweis:

Die Anzahl der in dieser vorläufigen Einsatzbilanz aufgeführten Strafanzeigen kann sich noch ändern. Die Zahl steht unter dem Vorbehalt, dass möglicherweise weitere Anzeigen bei der Bonner Polizei eingehen oder Delikte im Zuge der Ermittlungen anders eingestuft werden müssen.

Quelle: Presseportal

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