Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Pulheim: E-Scooterfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Ein Jugendlicher (17) wurde bei einem Unfall in Pulheim schwer verletzt. Rettungskräfte brachten ihn in eine Klinik, während Polizisten die Unfallstelle absperren.

Foto: Depositphotos

Pulheim (ost)

Team des Verkehrsunfall-Einsatzes

Ein E-Scooter-Fahrer (17) wurde bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen (2. Oktober) in Pulheim schwer verletzt. Es besteht derzeit die Möglichkeit, dass Lebensgefahr besteht. Rettungskräfte kümmerten sich um den Schwerverletzten. Dabei wurde der Jugendliche von der Besatzung eines Rettungshubschraubers unterstützt und in eine Klinik gebracht. Die Polizisten sperren die Unfallstelle derzeit noch ab.

Nach ersten Informationen fuhr eine Autofahrerin (61) gegen 7 Uhr aus Richtung des Kreisverkehrs der Bonnstraße und der Saphirallee in Richtung Venloerstraße. Gleichzeitig fuhr der Jugendliche mit seinem E-Scooter auf dem Geh- und Radweg parallel zur Bonnstraße in dieselbe Richtung. Als der Zweiradfahrer beabsichtigte, an einer Bedarfsampel (im Bereich Hegelweg und Industriestraße) die Bonnstraße zu überqueren, kam es aus bisher ungeklärten Gründen zu einem Zusammenstoß zwischen dem E-Scooter-Fahrer und dem Auto der 61-Jährigen.

Die alarmierten Polizeikräfte sperrten die Bonnstraße zwischen dem Kreisverkehr Saphirallee, der Industriestraße und der Venloerstraße ab. Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam der Polizei Köln dokumentierte die Spuren am Unfallort. Die Einsatzkräfte der Polizei Rhein-Erft-Kreis nahmen den Verkehrsunfall auf und erstellten eine Verkehrsunfallanzeige. Die weiteren Ermittlungen werden von den Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern des Verkehrskommissariats durchgeführt. Dabei werden auch Hinweisen nachgegangen, laut denen der E-Scooter-Fahrer die Fahrbahn bei Rotlicht überquert haben soll. (sc)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% entspricht. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb geschlossener Ortschaften (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, die Anzahl der Schwerverletzten 11.172 und die Anzahl der Leichtverletzten 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24