Die Polizei Rhein-Erft-Kreis fahndet nach Unbekannten, die in Häuser in Pulheim und Wesseling eingebrochen sein sollen. Zeugen werden gebeten, Hinweise telefonisch oder per E-Mail zu melden.
Pulheim: Einbrüche in Häuser – Zeugensuche

Pulheim, Wesseling (ost)
Die Täter sind geflohen.
Die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht nach Unbekannten, die zwischen Montagabend (3. August) und der Nacht zu Mittwoch (5. August) in Häuser in Pulheim und Wesseling eingebrochen sein sollen.
Die Polizeibeamten des Kriminalkommissariats 13 haben die Untersuchungen aufgenommen und suchen nach Zeugen. Hinweise können telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de gemeldet werden.
In Pulheim haben Unbekannte zwischen Montag, 18 Uhr und Dienstag, 15 Uhr, eine Fensterscheibe eines Hauses in der Bergheimer Straße eingeschlagen. Die alarmierten Polizeikräfte fanden zahlreiche durchsuchte Räume vor. Die genaue Beute wird noch ermittelt.
In Wesseling-Urfeld hörte eine Bewohnerin eines Hauses in der Straße „Am Forst“ in der Nacht zu Mittwoch gegen 3 Uhr verdächtige Geräusche. Als sie nachschaute, sah sie einen Unbekannten, der anscheinend gerade durch die Haustür eingetreten war und die Türklinke noch in der Hand hielt. Dieser und ein anderer Unbekannter, der vor dem Haus stand, flüchteten dann in Richtung der Straße „Am Felde“. Die Männer waren 175 Zentimeter groß und schlank. Beide trugen dunkle Hosen und Oberteile sowie Kappen tief ins Gesicht gezogen und einen Schal bis kurz unter die Augen gezogen. Einer von ihnen humpelte auffällig.
Die alarmierten Polizeikräfte leiteten sofort eine Fahndung ein. Sie stellten Hebelspuren an der Haustür fest.
In beiden Fällen sicherten Polizeibeamte Spuren und erstatteten Strafanzeigen.
Die Polizei empfiehlt: Notieren Sie sich bei neuen Einkäufen, falls vorhanden, die Seriennummer, um sie im Falle eines Diebstahls griffbereit zu haben. Erstatten Sie Anzeige bei der Polizei. So können die Polizisten den gestohlenen Gegenstand zur Fahndung ausschreiben. (rs)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbruchdiebstählen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 2.344 Männer im Jahr 2022 und 2.614 Männer im Jahr 2023 verdächtigt wurden. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbruchdiebstählen in Deutschland mit 27.061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männlich war. Im Jahr 2023 waren 596 der Verdächtigen männlich, während 75 weiblich waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








