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Pulheim: Zeugensuche nach Wohnungseinbruch

Die Polizei Rhein-Erft-Kreis sucht nach Tätern, die in ein Einfamilienhaus eingebrochen sind. Zeugen werden gebeten, Hinweise zu melden.

Foto: Depositphotos

Pulheim (ost)

Zersplittertes Glas und Spuren von Hebeln an einem Fenster

Die Polizei im Rhein-Erft-Kreis sucht nach einem oder mehreren unbekannten Tätern. Sie sollen am Dienstagvormittag (2. Juni) in ein Haus in Pulheim-Brauweiler eingebrochen sein.

Die Polizistinnen und Polizisten des Kriminalkommissariats 13 haben die Ermittlungen aufgenommen und suchen nach Zeugen. Hinweise zu den Tätern oder verdächtige Beobachtungen zur Tatzeit können die Ermittler telefonisch unter 02271 81-0 oder per E-Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegennehmen.

Derzeitigen Informationen zufolge meldeten Zeugen gegen 12.45 Uhr ein aufgebrochenes Fenster in einem Haus in der Koepchenstraße. Zwischen 11 Uhr und 11.30 Uhr sollen Zeugen verdächtige Geräusche gehört haben, die dem Klang von zerbrechendem Glas ähneln. Ob diese Beobachtung mit dem Einbruch in Verbindung gebracht werden kann, wird derzeit ermittelt. Es wurde berichtet, dass Schränke im Haus durchsucht wurden.

Die alarmierten Polizeibeamtinnen und -beamten stellten Spuren von Hebeln und zerbrochenes Glas an einem Fenster fest. Sie haben eine Strafanzeige aufgenommen. (er/jus)

Quelle: Presseportal

Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen von 2022 auf 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle von Einbrüchen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank jedoch von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Darunter waren 2.344 männliche Verdächtige und 445 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 2.614 männliche Verdächtige und 455 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 1.196 im Jahr 2022 auf 1.451 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland im Jahr 2023 mit 27.061 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 23.528 27.061
Anzahl der aufgeklärten Fälle 3.385 3.616
Anzahl der Verdächtigen 2.789 3.069
Anzahl der männlichen Verdächtigen 2.344 2.614
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 445 455
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 1.196 1.451

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, im Jahr 2023 stieg die Anzahl auf 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls eine hohe Anzahl an Mordfällen verzeichnete.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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