Frau verliert vierstelligen Eurobetrag. Opfer eines betrügerischen QR-Codes beim Verkauf von Waren über Kleinanzeigenportal. Polizei warnt vor sensiblen Daten.
Quishing-Betrug in Westerkappeln

Westerkappeln (ost)
Ein Bewohner von Westerkappeln wurde Opfer von Quishing-Betrug.
Die Dame plante, Waren über ein Kleinanzeigenportal zu verkaufen. Eine vermeintliche Käuferin meldete sich. Sie behauptete, eine Zahlung über das Portal getätigt zu haben. Die Westerkappelnerin erhielt einen QR-Code. Über diesen Code wurde sie auf eine Webseite weitergeleitet, auf der sie ihre Bankdaten eingeben musste.
Es handelte sich um eine gefälschte Internetseite. Nachdem die Dame ihre Bankdaten bestätigte, buchten die Täter einen niedrigen vierstelligen Eurobetrag von ihrem Konto ab. Die Dame bemerkte dies, erstattete Anzeige und ließ ihr Konto sperren.
Die Polizei warnt erneut vor dieser Betrugsmasche über Kleinanzeigenportale. Beim Quishing versuchen Betrüger, durch betrügerische QR-Codes an sensible Daten wie Passwörter oder Kontodaten zu gelangen.
Im Chat des Portals oder per E-Mail werden QR-Codes verschickt, die zu betrügerischen Seiten führen. In der Regel lautet die begleitende Nachricht: “Die Bestellung wurde bezahlt. Scanne jetzt den digitalen Code, um die Zahlung zu bestätigen.” Auf der gefälschten Webseite werden dann sensible Daten wie Bankdaten, Kreditkartennummern und/oder Logins abgefragt.
Daher ist es wichtig:
Schützen Sie sich vor Betrug! Informieren Sie Ihre Freunde und Familie über diese Betrugsmasche!
Weitere Informationen hier: https://www.polizei-beratung.de/aktuelles/detailansicht/was-ist-quishing/
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Nordrhein-Westfalen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 29667 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 21181 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg jedoch von 7667 auf 8126. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 6623 auf 7062, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen mit 4726 höher war als die der weiblichen Verdächtigen mit 2336. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen blieb mit 2159 relativ konstant. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin im Jahr 2023 die meisten registrierten Fälle von Cyberkriminalität in Deutschland mit 22125 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 29.667 | 21.181 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 7.667 | 8.126 |
| Anzahl der Verdächtigen | 6.623 | 7.062 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 4.478 | 4.726 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.145 | 2.336 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 2.072 | 2.159 |
Quelle: Bundeskriminalamt








