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Radarkontrollen im Kreisgebiet: 1.822 Fahrzeuge erfasst

Die Polizei stellte gestern zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße fest. Ein Autofahrer muss mit einem Fahrverbot rechnen.

Foto: unsplash

Märkischer Kreis (ost)

Gestern führte die Polizei im Kreisgebiet Radarkontrollen durch. An den Messstellen überprüften die Beamten 1.822 Fahrzeuge. Einem Autofahrer droht ein Fahrverbot.

Von 07:10 Uhr bis 08:30 Uhr kontrollierten die Beamten in Hemer den Verkehr “Am Ballo”. Bei 11 der 185 gemessenen Fahrzeuge wurde eine Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt. Ein Pkw mit MK-Kennzeichen war in der 30er-Zone mit 48 unterwegs. Zwischen 08:55 Uhr und 10:45 Uhr wurden in Bredenbruch (Ihmerter Straße) insgesamt 212 Fahrzeuge gemessen. Dabei wurden 31 Verwarngelder verhängt und vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. Der höchste gemessene Wert betrug 58 km/h bei erlaubten 30 km/h.

An der Untergrüner Straße in Iserlohn war das Radargerät von 11:10 Uhr bis 12:45 Uhr im Einsatz. Die Polizei registrierte bei 600 gemessenen Fahrzeugen zehn Verwarnungen. Das schnellste Fahrzeug fuhr 67 km/h bei erlaubten 50 km/h.

Nachmittags setzten die Beamten ihre Kontrollen in Menden fort. Von 15:40 Uhr bis 17:20 Uhr kontrollierten sie 150 Fahrzeuge an der Heidestraße in Bösperde. Dabei wurden sechs Verwarngelder verhängt. In der Tempo-30-Zone betrug der höchste gemessene Wert 47 km/h. Von 17:45 Uhr bis 20:05 Uhr erfasste die Polizei an der Berliner Straße 194 Fahrzeuge und registrierte insgesamt 34 Verwarngelder sowie zwei Anzeigen. Dort wurde ein Pkw mit 53 km/h bei erlaubten 30 km/h gemessen.

Die schwerwiegendsten Verstöße ermittelten die Beamten durch eine ESO-Messung an der Ebbetalstraße (Oestertalsperre) in Plettenberg. Von 08:45 Uhr bis 15:15 Uhr fuhren 481 Fahrzeuge an der Kontrollstelle vorbei. Die Kontrolle führte zu 39 Verwarngeldern, 24 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und einem Fahrverbot. Besonders auffällig war ein Pkw-Fahrer aus dem Märkischen Kreis, der außerhalb der geschlossenen Ortschaft mit 97 km/h bei erlaubten 50 km/h vorbeifuhr.

Zur Senkung des Geschwindigkeitsniveaus will die Polizei die Kontrollen weiterhin konsequent durchführen. (dill)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2023 insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92 %), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13 %), 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59 %) und 556.792 übrige Sachschadensunfälle (87,36 %). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68 %), außerorts ohne Autobahnen 17.437 (2,74 %) und auf Autobahnen 6.889 (1,08 %). Bei den Unfällen wurden 450 Menschen getötet, 11.172 schwer und 68.000 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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