Die Polizei stellte gestern zahlreiche Geschwindigkeitsverstöße fest. Ein Autofahrer muss mit einem Fahrverbot rechnen.
Radarkontrollen im Kreisgebiet: 1.822 Fahrzeuge erfasst

Märkischer Kreis (ost)
Gestern führte die Polizei im Kreisgebiet Radarkontrollen durch. An den Messstellen überprüften die Beamten 1.822 Fahrzeuge. Einem Autofahrer droht ein Fahrverbot.
Von 07:10 Uhr bis 08:30 Uhr kontrollierten die Beamten in Hemer den Verkehr “Am Ballo”. Bei 11 der 185 gemessenen Fahrzeuge wurde eine Geschwindigkeitsüberschreitung festgestellt. Ein Pkw mit MK-Kennzeichen war in der 30er-Zone mit 48 unterwegs. Zwischen 08:55 Uhr und 10:45 Uhr wurden in Bredenbruch (Ihmerter Straße) insgesamt 212 Fahrzeuge gemessen. Dabei wurden 31 Verwarngelder verhängt und vier Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. Der höchste gemessene Wert betrug 58 km/h bei erlaubten 30 km/h.
An der Untergrüner Straße in Iserlohn war das Radargerät von 11:10 Uhr bis 12:45 Uhr im Einsatz. Die Polizei registrierte bei 600 gemessenen Fahrzeugen zehn Verwarnungen. Das schnellste Fahrzeug fuhr 67 km/h bei erlaubten 50 km/h.
Nachmittags setzten die Beamten ihre Kontrollen in Menden fort. Von 15:40 Uhr bis 17:20 Uhr kontrollierten sie 150 Fahrzeuge an der Heidestraße in Bösperde. Dabei wurden sechs Verwarngelder verhängt. In der Tempo-30-Zone betrug der höchste gemessene Wert 47 km/h. Von 17:45 Uhr bis 20:05 Uhr erfasste die Polizei an der Berliner Straße 194 Fahrzeuge und registrierte insgesamt 34 Verwarngelder sowie zwei Anzeigen. Dort wurde ein Pkw mit 53 km/h bei erlaubten 30 km/h gemessen.
Die schwerwiegendsten Verstöße ermittelten die Beamten durch eine ESO-Messung an der Ebbetalstraße (Oestertalsperre) in Plettenberg. Von 08:45 Uhr bis 15:15 Uhr fuhren 481 Fahrzeuge an der Kontrollstelle vorbei. Die Kontrolle führte zu 39 Verwarngeldern, 24 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und einem Fahrverbot. Besonders auffällig war ein Pkw-Fahrer aus dem Märkischen Kreis, der außerhalb der geschlossenen Ortschaft mit 97 km/h bei erlaubten 50 km/h vorbeifuhr.
Zur Senkung des Geschwindigkeitsniveaus will die Polizei die Kontrollen weiterhin konsequent durchführen. (dill)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
In Nordrhein-Westfalen wurden im Jahr 2023 insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle registriert. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden (9,92 %), 13.559 schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden (2,13 %), 3.764 Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel (0,59 %) und 556.792 übrige Sachschadensunfälle (87,36 %). Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68 %), außerorts ohne Autobahnen 17.437 (2,74 %) und auf Autobahnen 6.889 (1,08 %). Bei den Unfällen wurden 450 Menschen getötet, 11.172 schwer und 68.000 leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








