Täter flüchtig. Zeuge verhindert Überfall mit Schusswaffe, kein Schaden entstanden. Ermittlungen laufen.
Radevormwwald: versuchter Raub auf Kiosk

Radevormwwald (ost)
Am Abend des 09.04.2026 ereignete sich in der Kaiserstraße in Radevormwald ein versuchter Raubüberfall in einem Kiosk. Während der Tat bedrohte ein Räuber die Kassiererin mit einem Revolver. Als ein Augenzeuge aufgrund des Lärms hinzukam, flüchtete der vermummte Täter aus dem Kiosk und ließ dabei seine Waffe zurück, die am Tatort gefunden wurde. Ein weiterer Komplize wartete draußen auf ihn und floh zusammen mit ihm auf einem E-Scooter. Die Täter konnten entkommen. Bei der Tat selbst entstand kein Schaden und niemand wurde verletzt. Die Waffe wurde lediglich zur Einschüchterung verwendet. Die Ermittlungen sind noch im Gange.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Dies stellt einen Anstieg um 1265 Fälle dar. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubfällen mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt








