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Radfahrerin gestürzt, Polizei warnt: Kein Alkohol am Steuer

Eine 51-jährige Radfahrerin wurde schwer verletzt, nachdem sie betrunken auf dem Lechtenbergweg gestürzt ist. Die Polizei warnt vor den Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr und empfiehlt alternative Transportmöglichkeiten.

Foto: Depositphotos

Münster (ost)

Am Abend des Sonntags (26.07.2026, 22:25 Uhr) wurde eine 51-jährige Radfahrerin bei einem Fahrradunfall auf dem Lechtenbergweg schwer verletzt.

Nach bisherigen Informationen fuhr die Frau aus Münster mit einem Fahrrad zusammen mit einem Familienmitglied auf dem Lechtenbergweg in Richtung Trauttmannsdorfstraße. Aus bislang ungeklärter Ursache stürzte die Radfahrerin auf der Straße und zog sich schwere Verletzungen zu. Ihr Begleiter alarmierte einen Rettungswagen für die Schwerverletzte. Aufgrund von Hinweisen auf Alkoholkonsum führten Polizisten einen freiwilligen Atemalkoholtest bei der 51-Jährigen durch. Dieser ergab einen Wert von 2,6 Promille. Die Frau wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, wo ein Arzt eine Blutprobe entnahm.

Die Polizei warnt: Alkohol am Steuer kann – auch auf dem Fahrrad – zu gefährlichen Situationen sowohl für den Fahrer als auch für Unbeteiligte führen. Denken Sie vor dem Konsum von Alkohol darüber nach, wie Sie sicher nach Hause kommen. Lassen Sie sich gegebenenfalls von einer nüchternen Person abholen, nehmen Sie den Bus oder rufen Sie ein Taxi.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerhalb geschlossener Ortschaften ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerhalb geschlossener Ortschaften (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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