Die Polizei sensibilisiert Schüler für E-Scooter-Gefahren. 140 Unfälle 2025 im Kreis Gütersloh. Präventionsveranstaltungen mit Regelerklärung und Unfallvideos.
Radschlag: E-Scooter Prävention im Kreis Gütersloh

Gütersloh (ost)
Im Kreis Gütersloh (FK) fand das Format “E-Scooter – Das Speed-Update” der Kreispolizeibehörde Gütersloh statt, bei dem drei Jahrgänge in einer Aula von zwei Polizisten informiert wurden. Das Ziel der Veranstaltung war es, jugendliche E-Scooter-Nutzer über die Gefahren im Straßenverkehr aufzuklären und die grundlegenden Regeln zu vermitteln. Die Anzahl der Verkehrsunfälle mit E-Scootern steigt kontinuierlich an: Im Jahr 2025 gab es 140 verunglückte E-Scooter-Fahrende im Kreis Gütersloh. Um diesem Trend entgegenzuwirken, haben die Verkehrssicherheitsberater ein Programm entwickelt, in dem die Regeln erklärt und Videos von realen E-Scooter-Unfällen im Kreis Gütersloh gezeigt werden. Die Polizistinnen und Polizisten kooperieren eng mit den Schulen im Kreis und bieten das Programm je nach Bedarf für einzelne Schulklassen oder – wie am vergangenen Dienstag (06.10.) am Ratsgymnasium in Rheda-Wiedenbrück – erstmals jahrgangsübergreifend an. Es ist wichtig zu betonen, dass E-Scooter nur für diejenigen sinnvoll sind, die sich an die Regeln halten und rücksichtsvoll fahren. Landrätin Ina Laukötter unterstützt das Programm nachdrücklich und eröffnete das Speed-Update mit einer Begrüßung an die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen acht, neun und zehn. Nach der Veranstaltung erhalten alle Schülerinnen und Schüler einen Elternbrief, der die wichtigsten Regeln im Umgang mit E-Scootern nochmals zusammenfasst. Viele sind sich beispielsweise immer noch nicht bewusst, dass E-Scooter erst ab einem Alter von 14 Jahren genutzt werden dürfen. https://guetersloh.polizei.nrw/aktion-radschlag Die Polizei Gütersloh legt in diesem Jahr innerhalb des Projekts einen besonderen Fokus auf E-Scooter-Fahrende. Mit der steigenden Anzahl von Nutzern nehmen auch die Unfälle zu, die oft schwerwiegende Verletzungen nach sich ziehen. Im Rahmen der “Aktion Radschlag” richtet sich die Polizei Gütersloh mit präventiven und repressiven Maßnahmen an alle Verkehrsteilnehmenden – zu Ihrer Sicherheit!
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63250 Unfälle mit Personenschaden, was 9.92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13559 Fälle aus, was 2.13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3764 Fällen registriert, was 0.59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle, nämlich 556792, waren Übrige Sachschadensunfälle, was 87.36% entspricht. Von den Unfällen fanden 55296 innerorts (8.68%), 17437 außerorts (2.74%) und 6889 auf Autobahnen (1.08%) statt. Insgesamt gab es 450 Getötete, 11172 Schwerverletzte und 68000 Leichtverletzte auf den Straßen Nordrhein-Westfalens.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








