Eine Kundin in Raesfeld wurde beim Bezahlen ihres Einkaufs bestohlen. Die Polizei warnt vor Taschendieben und gibt Tipps zur Vorbeugung.
Raesfeld: Diebstahl beim Einkaufen

Raesfeld (ost)
Ort des Verbrechens: Raesfeld, Leinenweberstraße;
Zeitpunkt des Verbrechens: 27.08.2026, 11.40 Uhr;
Eine unangenehme Überraschung an der Kasse: Als eine Kundin eines Supermarktes am Donnerstag in Raesfeld bezahlen wollte, stellte sie fest, dass ihr Portemonnaie verschwunden war. Unbekannte Täter hatten es aus der Umhängetasche der Frau gestohlen. Der Vorfall ereignete sich gegen 11.40 Uhr in den Räumlichkeiten an der Leinenweberstraße. Hinweise werden vom Kriminalkommissariat in Borken erbeten: Tel. (02861) 9000.
Die Polizei warnt erneut vor Taschendieben: Die Täter nutzen vor allem das Gedränge in Geschäften oder die Ablenkung beim Einkaufen aus. Wertgegenstände und Geldbörsen sollten möglichst eng am Körper und in verschlossenen Innentaschen aufbewahrt werden. Taschen und Rucksäcke sollten niemals unbeaufsichtigt gelassen oder offen getragen werden. Wenn ein Diebstahl bemerkt wird oder verdächtige Personen beobachtet werden, sollte umgehend die Polizei über den Notruf (110) informiert werden. (to)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Taschendiebstählen in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Taschendiebstahlraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 37.321 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 39.519 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 1.980 auf 2.725. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 1.633 auf 1.897 leicht zurück. In Nordrhein-Westfalen war die Anzahl der Taschendiebstähle im Jahr 2023 im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland immer noch relativ hoch, wobei insgesamt 39.519 Fälle gemeldet wurden.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 37.321 | 39.519 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 1.980 | 2.725 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.633 | 1.897 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 1.175 | 1.442 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 458 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.284 | 1.520 |
Quelle: Bundeskriminalamt








