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Raesfeld: Motorradfahrer leicht verletzt

Ein 21-jähriger Motorradfahrer wurde auf der B224 leicht verletzt, nachdem sein Hinterrad weggerutscht war. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Foto: Depositphotos

Raesfeld (ost)

Unfallstelle: Raesfeld, Bundesstraße 224;

Unfallzeit: 09.07.2026, 19.45 Uhr;

Am Abend des Donnerstags erlitt ein 21-jähriger Rekener auf der B224 zwischen Raesfeld und Erle beim Sturz mit seinem Motorrad leichte Verletzungen. Er gab an, plötzlich die Kontrolle verloren zu haben, als ihm das Hinterrad aus bisher unbekannten Gründen weggerutscht sei. Sanitäter behandelten seine Verletzungen vor Ort. Drei Motorradfahrer, die an der Unfallstelle warteten, konnten keine Informationen zum Unfallhergang geben. Während der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten Kratzer sowie auffällige, einspurige Gummispuren auf der geraden, trockenen Fahrbahn. Solche Spuren können darauf hinweisen, dass Fahrakrobatik auf dem Hinterrad (sogenannte Wheelies) durchgeführt wurde, was im öffentlichen Straßenverkehr unangebracht ist. Der Hinterreifen des Unfallfahrzeugs war trocken, sauber und hatte ausreichend Profil. Weder der 21-jährige Leichtverletzte noch die drei Motorradfahrer, die mit ihm unterwegs waren, bestätigten den Verdacht der Beamten.

Die Polizei bittet Zeugen, sich beim Verkehrskommissariat in Borken (Telefon 02861 / 900-0) zu melden. (mh)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 13.559 Unfälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792, was 87,36% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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