Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Räuberische Erpressung in Bergkamen

Ein 18-Jähriger wurde von einem bewaffneten Täter zur Herausgabe von Geld und Handy gezwungen. Der Täter flüchtete mit einem Fahrrad, der Jugendliche blieb unverletzt.

Foto: Depositphotos

Bergkamen (ost)

Am Dienstag (10.03.2026) ereignete sich zwischen 02:30 Uhr und 03:00 Uhr ein Raubüberfall in Bergkamen.

Ein junger Mann aus Bergkamen wurde in der Ebertstraße in der Nähe der Bushaltestelle „Am Stadtmarkt“ angesprochen, als er von einem unbekannten Mann angesprochen wurde. Dieser verlangte die Herausgabe von Geldbörse und Handy – er hielt ein Messer und Pfefferspray in der Hand.

Der Täter flüchtete dann mit Münzgeld auf einem Fahrrad in Richtung Busbahnhof.

Der 18-Jährige wurde nicht verletzt.

Der flüchtige Täter wird wie folgt beschrieben:

Die Polizei in Kamen bittet Zeugen, die etwas Verdächtiges gesehen haben, sich zu melden.

Wer Informationen zu dem unbekannten Täter hat, bitte bei der Polizei in Kamen melden: 02307 921 3220, 02303 921 0 oder per E-Mail: poststelle.unna@polizei.nrw.de.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24