Eine 63-jährige Beifahrerin eines Motorradfahrers wurde bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B399 in Raffelsbrand gestern schwer verletzt. Ein Rettungshubschrauber und ein Unfallaufnahmeteam waren im Einsatz.
Raffelsbrand: Zwei Verletzte nach Krad-Unfall

Hürtgenwald (ost)
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich gestern Abend (02.08.2026) auf der B399 in der Nähe von Raffelsbrand, bei dem die Beifahrerin eines 63-jährigen Motorradfahrers schwer verletzt wurde. Sowohl ein Rettungshubschrauber als auch ein Unfallaufnahmeteam der Polizei wurden eingesetzt.
Um 20:40 Uhr fuhr der 63-jährige Motorradfahrer aus Düren auf der B399 von Zweifall kommend in Richtung Raffelsbrand. Auf dem Sozius des Motorrads saß eine 45-jährige Frau aus Düren. Aufgrund eines die Straße querenden Tieres geriet der Mann aus Düren zunächst nach rechts auf den Grünstreifen und verlor beim Gegenlenken die Kontrolle über sein Fahrzeug. Die Beifahrerin wurde beim folgenden Sturz vom Motorrad geschleudert. Es kam zu einer Kollision mit dem entgegenkommenden Pkw eines 48-jährigen Mannes aus Madrid, der in Richtung Zweifall unterwegs war und trotz eines Ausweichversuchs den Zusammenstoß nicht verhindern konnte.
Beide Insassen des Motorrads wurden bei dem Unfall verletzt. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen, während die Beifahrerin mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Ein Rettungshubschrauber wurde zur Unfallstelle entsandt. Bei der Unfallaufnahme wurde das Polizeiteam aus Düren von einem Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Bielefeld unterstützt. Die Bundesstraße musste im Bereich der Unfallstelle für die Dauer der Unfallaufnahme vollständig gesperrt werden und konnte erst am frühen Montagmorgen gegen 05:45 Uhr wieder freigegeben werden.
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 8.000 Euro geschätzt. Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs aufgenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle (87,36%) waren Übrige Sachschadensunfälle. In Ortslagen innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








