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Raser gestoppt, Polizei unterbricht zwei Alleinrennen in Krefeld. Fahrer flüchteten mit gestohlenen Kennzeichen und unter Drogeneinfluss, Auto beschlagnahmt.

Zwei Autofahrer in Krefeld wurden wegen „Alleinrennen“ gestoppt. Polizei verhindert gefährliche Verkehrssituationen durch überhöhte Geschwindigkeit und Drogenkonsum.

Foto: Depositphotos

Krefeld (ost)

Am Samstag (30. Mai 2026) stoppte die Polizei in Krefeld zwei Raser. Beiden wird vorgeworfen, ein verbotenes „Alleinrennen“ durchgeführt zu haben: Dies bezieht sich auf Autofahrer, die alleine unterwegs sind, sich jedoch verhalten, als würden sie an einem Autorennen mit anderen Teilnehmern teilnehmen. Das Strafgesetzbuch sieht für solche Fahrer, die grob fahrlässig und rücksichtslos fahren, um eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen, eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren vor.

Frühmorgens gegen 1 Uhr bemerkte ein Streifenteam auf der Straße „Auf dem Graben“ ein Fahrzeug mit gestohlenen Kennzeichen. Als die Beamten den Fahrer stoppen wollten, flüchtete dieser mit hoher Geschwindigkeit. Er fuhr mit bis zu 90 Kilometern pro Stunde durch die Stadt, ignorierte drei rote Ampeln und wurde schließlich in St. Tönis an der Kreuzung von Korn- und Feldstraße gestoppt. Der 31-jährige Fahrer, der keinen festen Wohnsitz und keinen Führerschein hatte, stand unter Drogeneinfluss. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt.

Am Samstagabend fiel ein weiterer Autofahrer auf. Gegen 21:30 Uhr begann ein ziviles Polizeifahrzeug, einen Pkw zu verfolgen, der mit überhöhter Geschwindigkeit die Sankt-Anton-Straße entlangfuhr. Später fuhr er mit deutlich über 70 Kilometern pro Stunde durch eine Tempo-30-Zone auf dem Westwall. Die Beamten stoppten den 34-jährigen Krefelder Fahrer auf der Lenssenstraße. Auch bei ihm fiel der Drogenvortest positiv aus. Das Fahrzeug und der Führerschein wurden sichergestellt.

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Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon entfallen 63.250 Unfälle auf Personenschäden, was 9,92% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 13.559 Fälle aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 3.764, was 0,59% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 556.792 Fälle, was 87,36% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Todesfälle, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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