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Raser im Visier: Geschwindigkeitskontrollen am Wochenende

Die Polizei überwachte am Wochenende die Tempolimits in Meinerzhagen, Lüdenscheid und Hemer. Insgesamt wurden 4.597 Fahrzeuge kontrolliert, mit 153 Verwarngeldern, 49 Anzeigen und drei Fahrverboten.

Foto: unsplash

Märkischer Kreis (ost)

Am letzten Wochenende überwachte die Polizei die Geschwindigkeitsbegrenzungen in Meinerzhagen, Lüdenscheid und Hemer. Insgesamt passierten 4.597 Fahrzeuge die Kontrollstellen. Das Ergebnis: 153 Verwarnungen, 49 Ordnungswidrigkeitenanzeigen und drei Fahrverbote. Ein Fahrer aus Hannover fiel besonders negativ auf.

Gestern kontrollierten die Beamten zwischen 08:11 Uhr und 13:00 Uhr den Verkehr auf der Oststraße (B 54) in Meinerzhagen mit einer ESO-Messung. Von den 1.626 gemessenen Fahrzeugen erhielten 71 eine Verwarnung, 39 Mal mussten Ordnungswidrigkeitenanzeigen erstellt werden und zwei Fahrer erhielten ein Fahrverbot. Der Spitzenreiter: Ein Pkw aus Hannover wurde außerhalb geschlossener Ortschaften mit 127 km/h statt der erlaubten 60 km/h gemessen.

Auch in Lüdenscheid verliert nun ein Raser auf der Bräuckenstraße seinen Führerschein. Dort standen die Beamten Samstag zwischen 08 und 12:20 Uhr. Bei 1.815 Messungen gab es 28 Verwarnungen, 3 Anzeigen und 1 Fahrverbot. Der Spitzenreiter hier: ein Audi-Fahrer aus dem Kreis, der innerhalb geschlossener Ortschaften mit 97 km/h bei erlaubten 50 km/h kontrolliert wurde. Auch hier ist der Führerschein vorerst weg. Mittags (12:40 Uhr bis 14:05 Uhr) wurde zudem auf der Winkhauser Straße gemessen. Bei 341 kontrollierten Fahrzeugen gab es 19 Verwarnungen und zwei Anzeigen. Der Höchstwert lag hier bei 58 km/h statt der erlaubten 30 km/h.

In Hemer fuhren am Samstag mehrere Personen zu schnell durch die 30er-Zone. Auf der Ostenschlahstraße (09:35 Uhr bis 11:30 Uhr) wurden 515 Fahrzeuge gemessen. Es gab neun Verwarnungen und eine Anzeige. Der Spitzenwert lag bei 50 km/h statt der erlaubten 30 km/h. Anschließend verlagerten die Einsatzkräfte die Messstelle nach Deilinghofen auf die Hönnetalstraße (11:45 Uhr bis 14:05 Uhr). In der dortigen 30er-Zone waren von 300 Fahrzeugen insgesamt 26 zu schnell im Verwarnungsbereich unterwegs, vier weitere Fahrer erhielten eine Anzeige. Der Höchstwert betrug hier 62 km/h, begangen durch einen Autofahrer aus dem Kreis.

Die Polizei betont erneut: Zu hohe Geschwindigkeit ist nach wie vor einer der Hauptunfallursachen. Die Kontrollen werden im Sinne der Verkehrssicherheit unangekündigt fortgesetzt. (dill)

Quelle: Presseportal

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