Die Polizei registrierte mehrere Einbrüche in Wülfrath, Ratingen, Hösel, West, Lintorf, Haan, und Immigrath. Täter durchsuchten Wohnräume nach Wertgegenständen und flohen unerkannt.
Ratingen: Einbrüche im Kreis Mettmann

Kreis Mettmann (ost)
In den letzten Tagen wurden im Kreis Mettmann folgende Einbrüche von der Polizei registriert:
Am Freitag, dem 2. Januar 2026, brachen bisher unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in Wülfrath an der Chemnitzer Straße ein. Zwischen 15:30 Uhr und 21 Uhr zertrümmerten die Einbrecher das Fenster einer Terrassentür, um diese dann zu öffnen. Anschließend durchsuchten sie die Wohnräume nach Wertsachen und entkamen unerkannt. Informationen über die Beute lagen zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung nicht vor.
In der Nacht vom Samstag, dem 3. Januar 2026, wurde in ein Einfamilienhaus an der Kastanienallee in Wülfrath eingebrochen. Zwischen 19 Uhr und 8:30 Uhr drangen bisher Unbekannte gewaltsam durch die Terrassentür in die Wohnräume des Opfers ein. Sie durchsuchten die Räume nach Wertsachen und flüchteten dann unerkannt. Informationen über die Beute lagen zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung nicht vor.
Hinweise nimmt die Polizei in Wülfrath unter der Telefonnummer 02058 9200-6180 jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall einer aktuellen Straftat wählen Sie die 110!
Zwischen Montagnachmittag, dem 29. Dezember 2025, und Samstagabend, dem 30. Dezember 2026, wurde in ein Einfamilienhaus an der Schlippertstraße in Ratingen eingebrochen. Unbekannte Täter öffneten gewaltsam ein Fenster auf der Rückseite und gelangten so in die Wohnräume. Sie durchsuchten die Räume nach Wertsachen und entkamen unerkannt. Der Schaden am Fenster wird auf mehrere hundert Euro geschätzt. Informationen über die Beute lagen zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung nicht vor.
Von Donnerstagmorgen, dem 1. Januar 2026, bis Sonntagvormittag, dem 4. Januar 2026, wurde in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Jenaer Straße im Stadtteil West eingebrochen. Unbekannte Täter drangen gewaltsam durch die Wohnungstür in die Wohnräume des Opfers ein und durchsuchten sie nach Wertsachen. Anschließend flüchteten sie unerkannt. An der Tür entstand geringer Schaden.
Am Samstagnachmittag, dem 3. Januar 2026, wurde versucht, in eine Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Dieselstraße im Stadtteil West einzubrechen. Gegen 17 Uhr hörte der Bewohner ein verdächtiges Geräusch und sah zwei Männer auf seinem Balkon. Diese flüchteten sofort in unbekannte Richtung. An der Terrassentür stellten die alarmierten Polizeikräfte eine Hebelspur fest. Glücklicherweise entstand kein weiterer Schaden. Die flüchtigen Einbrecher wurden als dunkel gekleidet und etwa 1,75 Meter groß beschrieben.
Am Samstagnachmittag, dem 3. Januar 2026, wurde in ein Einfamilienhaus am Marderweg in Lintorf eingebrochen. Zwischen 15:20 Uhr und 18:45 Uhr drangen bisher unbekannte Täter gewaltsam durch die Terrassentür in die Wohnräume des Opfers ein. Sie durchsuchten die Räume nach Wertsachen und stahlen ersten Erkenntnissen zufolge Schmuck. An der Terrassentür entstand ein geschätzter Schaden von mehreren hundert Euro.
Hinweise nimmt die Polizei in Ratingen unter der Telefonnummer 02102 9981-6210 jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall einer aktuellen Straftat wählen Sie die 110!
Zwischen Montagmittag, dem 29. Dezember 2025, und Freitagvormittag, dem 2. Januar 2026, wurde in ein Einfamilienhaus an der Martin-Luther-Straße in Haan eingebrochen. Unbekannte Täter drangen gewaltsam durch den Wintergarten auf der Rückseite des Hauses in die Wohnräume des Opfers ein und durchsuchten sie nach Wertsachen. Sie durchsuchten jeden Raum und brachen auch verschlossene Zugangstüren auf. Es entstand ein geschätzter Schaden von mindestens 1.000 Euro. Informationen über die Beute lagen zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung nicht vor.
Zwischen Freitagnachmittag, dem 2. Januar 2026, und Samstagvormittag, dem 3. Januar 2026, wurde in ein Einfamilienhaus an der Breidenhofer Straße in Haan eingebrochen. Unbekannte Täter brachen durch das Küchenfenster in die Wohnräume ein und durchsuchten sie nach Wertsachen. Anschließend flüchteten sie unerkannt.
Hinweise nimmt die Polizei in Haan unter der Telefonnummer 02129 9328-6480 jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall einer aktuellen Straftat wählen Sie die 110!
Zwischen Dienstagnachmittag, dem 30. Dezember 2025, und Freitagnachmittag, dem 2. Januar 2026, wurde in ein Einfamilienhaus an der Bahnstraße im Stadtteil Immigrath eingebrochen. Unbekannte Täter drangen gewaltsam durch ein verschlossenes Tor auf das Grundstück des Hauses und brachen dann die Haustür auf. Sie durchsuchten die Wohnräume im ersten Obergeschoss des Hauses und flohen unerkannt. Informationen über die Beute lagen zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung nicht vor. Der entstandene Schaden wird auf mindestens 1.000 Euro geschätzt.
Hinweise nimmt die Polizei in Langenfeld unter der Telefonnummer 02173 288-6310 jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall einer aktuellen Straftat wählen Sie die 110!
Zwischen Dienstagabend, dem 30. Dezember 2025, und Freitagmorgen, dem 2. Januar 2026, wurde in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Erich-Klausener-Straße in Monheim am Rhein eingebrochen. Unbekannte Täter drangen durch die Balkontür in die Wohnung im Hochparterre ein und durchsuchten sie nach Wertsachen. Anschließend flüchteten sie unerkannt. An der Balkontür entstand ein geschätzter Schaden von mehreren hundert Euro. Informationen über die Beute lagen zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung nicht vor.
Hinweise nimmt die Polizei in Monheim am Rhein unter der Telefonnummer 02173 9594-6350 jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall einer aktuellen Straftat wählen Sie die 110!
Weitere Informationen zum Thema Wohnungseinbruch und Antworten auf die Frage, wie Sie sich effektiv vor Einbrechern schützen können, finden Sie auf der Website der Kreispolizeibehörde Mettmann unter dem folgenden Link:
https://mettmann.polizei.nrw/wohnungseinbruch
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 23.528 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 27.061 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 3.385 im Jahr 2022 auf 3.616 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank leicht von 2.789 im Jahr 2022 auf 3.069 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ebenfalls anstieg. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region mit den meisten Einbruchsfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 27.061 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 23.528 | 27.061 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 3.385 | 3.616 |
| Anzahl der Verdächtigen | 2.789 | 3.069 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 2.344 | 2.614 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 445 | 455 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 1.196 | 1.451 |
Quelle: Bundeskriminalamt








