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Ratingen-Homberg: Verkehrsunfall auf der BAB 3

Feuerwehr Ratingen alarmiert wegen Unfall zwischen Autobahnkreuzen. Zwei PKW beteiligt, Wasseransammlung auf linken Fahrspur.

(C) Feuerwehr Ratingen
Foto: Presseportal.de

Ratingen (ost)

In den frühen Morgenstunden des 19. April wurde die Feuerwehr Ratingen um 03:08 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesautobahn 3 in Richtung Köln gerufen. Der Unfall ereignete sich zwischen dem Autobahnkreuz Breitscheid und dem Autobahnkreuz Ratingen-Ost. Ursprüngliche Berichte sprachen von einer Person, die eingeklemmt war, was sich bei der Ankunft der Rettungskräfte glücklicherweise nicht bestätigte. Zwei Autos waren in den Unfall verwickelt und ihre Trümmer erstreckten sich über etwa 200 Meter. Zusätzlich hatte sich auf dem linken Fahrstreifen Regenwasser über eine Länge von etwa 120 Metern angesammelt, in einer Höhe von etwa 15 Zentimetern. Besondere Gefahr ging von einem herausgerissenen Autoreifen aus, der über mehrere hundert Meter über die Fahrbahn geschleudert wurde. Die Feuerwehr sperrte die Unfallstelle gemeinsam mit der Polizei ab und sorgte für Brandschutz. Auslaufende Betriebsstoffe wurden aufgenommen. Um das Wasser zu beseitigen, reinigten die Einsatzkräfte sieben verstopfte Wasserabläufe von Schlamm, damit das Wasser abfließen konnte. Der Rettungsdienst versorgte zwei leicht verletzte Personen, die vor Ort bleiben konnten. Während der Maßnahmen zog sich ein Feuerwehrmann eine leichte Handverletzung zu. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden von einem Abschleppunternehmen abtransportiert. Der Einsatz dauerte von 03:08 bis etwa 05:30 Uhr. Danach übergab die Feuerwehr die Unfallstelle an die Autobahnpolizei. An dem Einsatz waren Kräfte der Berufsfeuerwehr Ratingen von beiden Standorten beteiligt, der Führungsdienst, Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Homberg und Mitte sowie der Rettungsdienst der Städte Ratingen und Heiligenhaus mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt des Kreises Mettmann. Auch die Autobahnpolizei war anwesend. Zu der Höhe des entstandenen Schadens liegen keine Informationen vor.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle machten den größten Anteil mit 556.792 Fällen aus, was 87,36% entspricht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Insgesamt gab es 450 Getötete, 11.172 Schwerverletzte und 68.000 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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