Die Polizei nahm drei Diebe nach einer Verfolgungsfahrt in einem Waldstück fest. Sie hatten einer 69-jährigen Frau die Goldkette gestohlen.
Ratingen: Polizei verhaftet mutmaßliche Trickdiebe nach Verfolgungsfahrt

Ratingen/Duisburg (ost)
Am Sonntagabend (8. März 2026) gelang es der Polizei, drei Verdächtige nach einer Verfolgungsjagd in einem Waldstück im Stadtgebiet von Duisburg festzunehmen. Dem Trio wird vorgeworfen, einer 69-jährigen Ratingerin zuvor die Goldkette gestohlen zu haben.
So ereignete sich der Vorfall nach den neuesten Informationen:
Um 18 Uhr ging die 69-jährige Frau zu Fuß auf dem Gehweg der Jägerhofstraße in Ratingen in Richtung Lönsstraße, als sie von einem jungen Mann aus einem Auto heraus angesprochen wurde. Ein anderer Verdächtiger lenkte die Frau in ein Gespräch über ihre Goldkette, was ihm schließlich gelang, die Kette zu stehlen. Danach stieg er in den Volvo und floh mit einem dritten Insassen vom Tatort in Richtung Fritz-Bauer-Straße.
Ein aufmerksamer Zeuge beobachtete die Situation und alarmierte sofort die Polizei, die sofort eine Fahndung nach den drei Männern und dem Fluchtfahrzeug einleitete. Die eingesetzten Polizeibeamten konnten das verdächtige Fahrzeug tatsächlich finden und gaben dem Fahrer Anhaltesignale.
Der Fahrer ignorierte jedoch die Anweisungen der Polizei und fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf die A52 in Richtung Essen. Die Verfolgungsjagd ging dann über die A524 in Richtung Krefeld weiter. An der Anschlussstelle Lintorf flüchtete der Fahrer mit den beiden anderen Verdächtigen in seinem Auto über die Bissingheimer Straße in ein angrenzendes Waldgebiet. In der Einmündung Lintorfer Waldweg/Druchter Weg im Stadtgebiet von Duisburg verlor er die Kontrolle über seinen Volvo und prallte frontal gegen einen Baum. Die drei Verdächtigen setzten dann ihre Flucht zu Fuß fort, wurden aber kurz darauf von den Einsatzkräften festgenommen.
Die drei Männer sind zwei 37-Jährige und ein 19-Jähriger aus dem Iran. Einer der 37-Jährigen wurde bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt und wurde zunächst ins Krankenhaus nach Duisburg gebracht. Die drei Männer wurden vorübergehend festgenommen und entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Im Laufe der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 19-jährige Fahrer des Fluchtfahrzeugs keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Zahlreiche Einsatzkräfte aus Duisburg und Neuss waren an dem Einsatz beteiligt. Glücklicherweise wurde bei der Verfolgungsjagd niemand verletzt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Nordrhein-Westfalen insgesamt 637.365 Verkehrsunfälle. Davon waren 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 aus, was 2,13% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 3.764, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% ausmacht. Innerorts gab es 55.296 Unfälle (8,68%), außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzten 11.172 und Leichtverletzten 68.000.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 637.365 |
| Unfälle mit Personenschaden | 63.250 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 13.559 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 3.764 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 556.792 |
| Ortslage – innerorts | 55.296 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 17.437 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 6.889 |
| Getötete | 450 |
| Schwerverletzte | 11.172 |
| Leichtverletzte | 68.000 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








