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Ratingen: Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden

Am Freitag in Ratingen-Breitscheid kollidierten zwei Fahrzeuge, vier Personen wurden leicht verletzt. Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

Symbolbild: Ein Rettungswagen im Einsatz.
Foto: Presseportal.de

Ratingen (ost)

Am Freitag (27. März 2026) ereignete sich gegen 14 Uhr in Ratingen-Breitscheid ein schwerer Verkehrsunfall mit erheblichem Sachschaden. Zum Glück wurden nur vier Personen leicht verletzt.

Der Vorfall entwickelte sich wie folgt, wie aus ersten Erkenntnissen hervorgeht:

Um 14 Uhr beabsichtigte eine 30-jährige Einwohnerin von Ratingen mit ihrem Renault Arkana vom Parkplatz eines Gartencenters an der Kölner Straße 81 nach links in Richtung Mülheim abzubiegen. Es scheint, dass sie den VW Polo einer 87-jährigen Frau aus Duisburg, die auf der Kölner Straße in Richtung Ratingen unterwegs war, beim Abbiegen zu spät bemerkte und mit ihm kollidierte. Durch den Aufprall wurde der VW Polo in einen angrenzenden Grünstreifen geschoben, wodurch ein geparkter Renault Clio beschädigt wurde. Die beiden Fahrerinnen und zwei weitere Insassinnen wurden leicht verletzt und zur medizinischen Versorgung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Es entstand erheblicher Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Die Ermittlungen zur Unfallursache sind noch im Gange.

Die Feuerwehr Ratingen informierte über den Unfall in einer eigenen Pressemitteilung (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70701/6245227).

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Nordrhein-Westfalen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 637.365 Unfälle. Davon endeten 63.250 Unfälle mit Personenschaden, was 9,92% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 13.559 Fälle aus, was 2,13% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 3.764 Fällen registriert, was 0,59% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 556.792, was 87,36% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts wurden 55.296 Unfälle (8,68%) verzeichnet, außerorts (ohne Autobahnen) 17.437 Unfälle (2,74%) und auf Autobahnen 6.889 Unfälle (1,08%). Die Anzahl der Getöteten betrug 450, Schwerverletzte 11.172 und Leichtverletzte 68.000.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 637.365
Unfälle mit Personenschaden 63.250
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 13.559
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 3.764
Übrige Sachschadensunfälle 556.792
Ortslage – innerorts 55.296
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 17.437
Ortslage – auf Autobahnen 6.889
Getötete 450
Schwerverletzte 11.172
Leichtverletzte 68.000

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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