Kriminalpolizei ermittelt nach Überfall auf Seniorin. Täter erbeuteten Schmuck und Armbanduhr und flüchteten zu Fuß.
Raub auf 84-Jährige in Rheda-Wiedenbrück

Gütersloh (ost)
Rheda-Wiedenbrück (MK) – Zwei bisher unbekannte Männer haben am Donnerstagabend (28.05.) in Rheda eine 84-jährige Frau überfallen und dabei ihren Schmuck gestohlen.
Nach den aktuellen Informationen der Kriminalbeamten kehrte die Frau zwischen 19.40 und 19.55 Uhr von einem Spaziergang zurück und stand vor ihrem Haus an der Wilhelmstraße. Der Vorfall ereignete sich zwischen der Hagemannstraße und der Pixeler Straße. Plötzlich näherten sich die beiden Täter und hielten die 84-jährige Frau von hinten fest. Sie nahmen ihr dann ihren Schmuck und eine goldene Armbanduhr ab und flüchteten zu Fuß in unbekannte Richtung.
Den Beschreibungen zufolge waren beide Männer zwischen 20 und 25 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß. Beide hatten ein südländisches Aussehen und sprachen akzentfrei deutsch. Informationen zur Kleidung liegen derzeit nicht vor.
Ersten Ermittlungen zufolge befanden sich kurz vor dem Überfall zwei unbekannte Männer auf einem Parkplatz gegenüber und gingen dann in Richtung des Wohnhauses.
Die Polizei bittet um weitere Zeugenhinweise. Wer hat Informationen zu dem Raubüberfall oder hat vor oder nach der Tat verdächtige Beobachtungen im Bereich der Wilhelmstraße gemacht? Hinweise nimmt die Polizei Gütersloh unter der Telefonnummer 05241 869-0 entgegen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen das Bundesland mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023, wobei der Anteil der nicht-deutschen Verdächtigen von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023 anstieg.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 518, wobei 458 männliche und 60 weibliche Verdächtige waren. 206 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wovon 443 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, wobei 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige waren. 310 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl an Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








