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Raub auf dem Nordfriedhof in Bonn-Auerberg

Die Polizei sucht Zeugen für den Vorfall, bei dem eine 62-jährige Frau zu Boden gestoßen wurde und ihr E-Bike gestohlen wurde. Der Täter wird als männlich, ca. 25 bis 30 Jahre alt, beschrieben.

Foto: Depositphotos

Bonn (ost)

Die Bonner Polizei hat begonnen, nach einem Raub auf dem Nordfriedhof in Bonn-Auerberg am Sonntagmorgen (09.08.2026) zu ermitteln. Eine 62-jährige Frau wurde von einem unbekannten Täter zur Seite geschubst und dann wurde ihr E-Bike gestohlen. Die Ermittler bitten um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach den bisherigen Informationen war die Frau gegen 10:50 Uhr an einem Grab auf dem Friedhof an der Kölnstraße, als sich plötzlich ein unbekannter Mann näherte. Der Täter stieß die 62-jährige Frau zu Boden und nahm das am Grab abgestellte Fahrrad der Geschädigten. Er floh auf dem E-Bike in eine unbekannte Richtung. Die Frau wurde bei dem Sturz verletzt.

Das gestohlene Fahrrad ist ein hochwertiges blaues E-Bike der Marke Flyer (Modell: GoTour6 3.40). An der Vorder- und Rückseite des Rades befindet sich jeweils ein Transportkorb. Im vorderen Korb befand sich zum Zeitpunkt des Diebstahls eine Tasche mit persönlichen Gegenständen, darunter eine Lesebrille, eine Grabkerze, eine Metalllampe und ein Schlüsselbund. Das Fahrrad ist außerdem mit Aufklebern der Marke „Fahrrad XXL Feld“ beklebt.

Der flüchtige Täter wird wie folgt beschrieben: Männlich, ca. 25 bis 30 Jahre alt, etwa 180 cm groß, sehr schlank, hellhäutig, trug eine schwarze Basecap und ein schwarzes T-Shirt.

Die Ermittler fragen: Wer hat den Vorfall auf dem Friedhofsgelände beobachtet oder kann Informationen über den beschriebenen Täter geben?

Obwohl derzeit keine Verbindung zu anderen Raubüberfällen im Norden von Bonn besteht, wird ein möglicher Zusammenhang mit ähnlichen Taten weiter untersucht.

Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an kk13.bonn@polizei.bonn.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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