Ein 19-Jähriger aus Ibbenbüren wurde nach einem Raub auf ein Juweliergeschäft festgenommen und befindet sich nun in Untersuchungshaft.
Raub auf Juweliergeschäft: Tatverdächtiger festgenommen

Ibbenbüren (ost)
Nach einem Überfall auf ein Geschäft für Juwelierwaren/Goldankauf an der Oststraße am 20. August wurde nun ein Verdächtiger von der Polizei festgenommen. Es handelt sich um einen 19-jährigen Mann aus Ibbenbüren, der dringend verdächtigt wird, den Überfall begangen zu haben.
Wie bereits berichtet (https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/43526/6337479), betrat ein zuerst unbekannter Mann am späten Nachmittag des 20. August das Geschäft maskiert. Er bedrohte die Angestellte mit einer Waffe und verlangte Geld. Die Mitarbeiterin übergab Bargeld und Schmuck. Anschließend flüchtete der Täter. Eine sofortige Fahndung blieb erfolglos.
Es folgte eine gründliche Ermittlungsarbeit seitens der Kriminalpolizei. Zeugen wurden befragt und verschiedene Spuren wurden ausgewertet. Schließlich erhärtete sich der Verdacht gegen den 19-Jährigen. Am Donnerstagnachmittag (17.09.) wurde er am Bahnhof in Rheine festgenommen.
Das Amtsgericht Rheine ordnete am Freitag (18.09.) Untersuchungshaft an.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, das die meisten Raubüberfälle in Deutschland im Jahr 2023 verzeichnete – 12625 – zeigt sich ein besorgniserregender Trend.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle gemeldet, wovon 357 gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der gemeldeten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten gemeldeten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








