Ein Unbekannter überfiel einen Kioskmitarbeiter in Rheydt und flüchtete mit Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen für Hinweise zur Täterbeschreibung.
Raub auf Kiosk: Zeugen gesucht

Mönchengladbach (ost)
Am Donnerstag, den 17. September, wurde gegen 14.40 Uhr ein Mitarbeiter eines Kiosks in Rheydt an der Limitenstraße von einem unbekannten Täter überfallen.
Der Täter betrat den Kiosk und tat zunächst so, als wolle er Zigaretten kaufen. Kurz darauf bedrohte er den Mitarbeiter des Kiosks mit einer Schusswaffe oder einem Schusswaffen-Imitat und forderte Bargeld. Anschließend flüchtete der Täter mit dem Geld in Richtung Hauptstraße/Gartenstraße.
Der Täter wird wie folgt beschrieben: Er ist 20 bis 25 Jahre alt, 1,80 bis 1,85 Meter groß, hat helle Haut, eine schlanke Statur, hellbraune Haare und braune Augen. Er trug einen blauen Kapuzenpullover, blaue Jeans und einen hellblauen Mundschutz. Es wird angenommen, dass er akzentfrei Deutsch sprach.
Die Polizei konnte bei einer Fahndung in der Nähe des Tatortes keine Person festnehmen, auf die diese Beschreibung passte.
Daher bittet die Polizei nun die Bevölkerung um Unterstützung: Wer hat verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Informationen zur Beschreibung des Täters geben?
Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 02161-290 zu melden. (km)
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 3590 auf 4163. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023, die 12625 Fälle verzeichnete, zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Anzahl von Raubüberfällen aufweist.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2022 waren 458 Verdächtige männlich, während es im Jahr 2023 bereits 596 waren. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg von 60 auf 75 und die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen von 206 auf 310. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 Fälle – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls eine hohe Anzahl an Mordfällen verzeichnete.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








