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Raub auf Spielhalle: Polizei sucht Zeugen

Am Samstag, 10.01.26, raubten zwei Männer die Spielhalle „Fullhouse“ in Lünen aus. Die Täter bedrohten die Aufsichtsperson und erbeuteten einen dreistelligen Betrag, bevor sie flüchteten.

Foto: Depositphotos

Dortmund (ost)

Fortlaufende Nummer: 0025

Am Samstag, den 10.01.26, haben zwei Männer die Spielhalle „Fullhouse“ in der Preußenstraße in Lünen ausgeraubt. Es werden Zeugen gesucht.

Nach den ersten Ermittlungen betraten die Täter um 0:26 Uhr die Spielhalle durch die Hintertür. Sie haben die 46-jährige Aufsichtsperson der Spielhalle bedroht. Als die Frau aus Lünen zunächst kein Bargeld herausgeben wollte, drohte einer der Täter damit, auf den Boden zu schießen. Es wurde keine Schusswaffe gesehen oder benutzt. Sie erbeuteten einen dreistelligen Betrag und flüchteten.

Die Männer können wie folgt beschrieben werden:

Nummer 1:

Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen über die Tat oder die Tatverdächtigen haben, sich an die Kriminalwache der Polizei Dortmund unter der Tel.: 0231/132-7441 zu wenden.

Zur Bekämpfung von Gewaltkriminalität, insbesondere unter Verwendung von Messern und anderen gefährlichen Gegenständen, hat das Polizeipräsidium Dortmund ein umfassendes Konzept aus Einsatzmaßnahmen und organisatorischen Anpassungen entwickelt. Neben den Maßnahmen zum Verbot des Tragens von Messern sind hier die Präsenzkonzeption „Fokus“, die strategische Fahndung, die Videobeobachtung und die verstärkte Präsenz von uniformierten und zivilen Polizeikräften zu nennen. Darüber hinaus wurde ein Gewaltschutzkommissariat eingerichtet und zwei Ermittlungskommissionen gebildet, die sich mit Gewalttaten rund um den Dortmunder Hauptbahnhof beschäftigen. Das Ziel ist die Verhinderung und Verfolgung von Straftaten sowie die damit verbundene Senkung der Kriminalitätszahlen, um die objektive und subjektive Sicherheit der Menschen zu erhöhen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 waren 4163 der Verdächtigen nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023, insgesamt 12625 Fälle.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

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