Ein 16-Jähriger wurde von etwa zehn Personen bedroht, die ihn zum Herausgeben seiner Wertsachen aufforderten. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Raub auf Spielplatz in Amelsbüren, Polizei sucht Zeugen

Münster (ost)
Letzten Freitag (31.07., 22:00 Uhr) soll es auf dem Spielplatz „Lange Kuhle“ in Amelsbüren zu einem versuchten Raub gekommen sein, bei dem ein 16-Jähriger von etwa zehn Personen bedroht worden sein soll. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Nach den Angaben des 16-Jährigen spielten er und seine 18-jährige Freundin zusammen Fußball, als zehn Männer auf sie zukamen. Sie sollen den Münsteraner mit einem Messer bedroht und ihn aufgefordert haben, seine Wertsachen herauszugeben. Nachdem sich der 16-Jährige mit Faustschlägen verteidigt hatte, flohen er und seine Freundin nach Hause. Die Männer sollen sich in hochmotorisierten und „sehr lauten“ Audi-Fahrzeugen vom Spielplatz entfernt haben.
Der 16-Jährige berichtete, dass die zehn Männer zwischen 20 und 25 Jahre alt und etwa 1,80 Meter groß gewesen sein sollen. Sie sollen außerdem „südländisch“, „kosovarisch“ und „deutsch“ ausgesehen haben. Zudem sollen sie schwarze Kleidung und Handschuhe getragen haben.
Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die Informationen zum Vorfall geben können, sich unter der Telefonnummer (0251) 275-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Darunter waren 7238 männliche und 835 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, im Jahr 2023 stieg die Anzahl auf 8213 männliche und 890 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023 – 12625 – liegt Nordrhein-Westfalen somit an der Spitze.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord aufgezeichnet, während es im Jahr 2023 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, im Jahr 2023 stieg die Anzahl auf 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten aufgezeichneten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








