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Raub auf Tankstelle in Beelen

Maskierter Täter bedroht Angestellte mit Schusswaffe, entkommt mit Bargeld. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Warendorf (ost)

Am Freitag, den 17.07.2026, gegen 21:30 Uhr, hat ein vermummter Räuber eine Tankstelle in Beelen an der Warendorfer Straße betreten. Er hat die Angestellte mit einer Pistole bedroht und sie in den Kassenbereich gedrängt. Der Verdächtige hat die Kasse geöffnet und das darin befindliche Bargeld entnommen. Danach ist er zu Fuß vom Tankstellengelände in nordwestlicher Richtung geflüchtet.

Zur gleichen Zeit trug der Täter eine schwarze Hose, einen schwarzen Kapuzenpullover mit einem großen Logo auf dem Rücken und weiße Turnschuhe. Er ist schlank und hat eine Größe von etwa 165 cm bis 175 cm.

Wer hat den Verdächtigen gesehen? Wer kann Informationen über den Raub geben? Hinweise nimmt die Polizei Warendorf unter der Telefonnummer 02581-94100-332 oder per E-Mail an poststelle.warendorf@polizei.nrw.de entgegen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Räuberieraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11.270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12.625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6.473 auf 7.478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8.073 im Jahr 2022 auf 9.103 im Jahr 2023. Unter den Verdächtigen waren 7.238 Männer und 835 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 8.213 Männer und 890 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3.590 im Jahr 2022 auf 4.163 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 12.625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671. Davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle, was zeigt, dass Nordrhein-Westfalen eine der Regionen mit den höchsten Mordraten in Deutschland ist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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