Ein Mann überfiel eine Tankstelle in Langenfeld, Polizei bittet um Informationen. Täter flüchtig, niemand verletzt. Hinweise an die Polizei.
Raub auf Tankstelle: Polizei sucht nach Hinweisen

Langenfeld (ost)
In Langenfeld ereignete sich am späten Mittwochabend (17. September 2025) ein Raubüberfall auf eine Tankstelle. Es gab keine Verletzten. Die Polizei sucht nach Hinweisen auf den flüchtigen Täter.
Der Vorfall war wie folgt:
Laut den aktuellen Ermittlungen betrat gegen 22:45 Uhr ein maskierter Mann mit einer Sturmhaube den Verkaufsraum der Tankstelle an der Kreuzung Kölner Straße / Rheindorfer Straße. Unter Vorhalt eines Messers forderte er den 18-jährigen Mitarbeiter aus Langenfeld auf, die Kasse zu öffnen.
Der Mitarbeiter trat zurück, woraufhin der Täter hinter den Verkaufstresen ging, sich eine Packung Zigaretten nahm und dann nach draußen rannte. Dort stieg er in ein schwarzes Auto und fuhr schnell über die Rheindorfer Straße davon.
Kurz darauf alarmierte der Mitarbeiter die Polizei, die jedoch bei einer sofortigen Fahndung weder das flüchtige Fahrzeug noch den Täter finden konnte. Eine Beschreibung des Täters liegt vor:
Die Polizei fragt:
Wer hat den Überfall auf die Tankstelle oder das flüchtige Auto beobachtet? Hinweise werden von der Polizei in Langenfeld unter der Rufnummer 02173 288-6310 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei der Anteil der männlichen Verdächtigen mit 8213 gegenüber 7238 im Jahr 2022 anstieg. Die Anzahl der weiblichen Verdächtigen stieg ebenfalls von 835 auf 890. Nicht-deutsche Verdächtige machten 2023 mit 4163 Fällen einen höheren Anteil aus als im Vorjahr mit 3590 Fällen. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Raubüberfällen im Jahr 2023, die 12625 Fälle verzeichnete, zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Rate von Raubüberfällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 gab es 596 männliche Verdächtige und 75 weibliche Verdächtige, während 310 Verdächtige nicht deutscher Herkunft waren. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








