Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Raub in Alfter, Polizei sucht nach geflohenen Tätern

Am Dienstagmittag wurde die Bonner Polizei zu einem Raub in einem Wohnhaus alarmiert. Zwei maskierte Männer entwendeten hochwertige Uhren und flüchteten in einem weißen Mercedes. Die Täter sind bislang nicht gefasst.

Foto: Depositphotos

Alfter (ost)

Am Dienstagmittag (27.01.2026) wurde die Polizei in Bonn zu einem Raubüberfall in einem Wohnhaus auf einem Hofgelände am Buschdorfer Weg in Alfter gerufen.

Laut den bisherigen Erkenntnissen haben zwei vermummte Männer gegen 11:55 Uhr an der Tür des Wohnhauses geklopft. Als eine Reinigungskraft die Tür geöffnet hat, wurde sie sofort von einem der Verdächtigen mit Gewalt zu Boden gebracht. Danach wurden vier teure Uhren aus dem Haus gestohlen. Die beiden mutmaßlichen Räuber sind mit ihrer Beute in einem weißen Mercedes CLA, Modell X118, vom Tatort geflohen. Ein dritter Beteiligter fuhr das Fahrzeug, während die Tat begangen wurde.

Aufgrund ihrer Maskierung konnten die Verdächtigen bisher nicht näher beschrieben werden. Einer der Täter sprach akzentfreies Deutsch. Trotz sofortiger Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen konnten die Männer bisher nicht festgenommen werden.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer hat die Personen oder das beschriebene Fahrzeug zur Tatzeit in der Nähe des Tatorts gesehen? Hinweise werden vom zuständigen Kriminalkommissariat 13 unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an KK13.Bonn@polizei.nrw.de entgegengenommen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Im Vergleich zu anderen Regionen in Deutschland, die die höchste Anzahl von Raubüberfällen verzeichneten, war Nordrhein-Westfalen mit 12625 Fällen im Jahr 2023 besonders betroffen. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 im Jahr 2022 auf 7478 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023, wobei der Anteil der nicht-deutschen Verdächtigen ebenfalls anstieg von 3590 im Jahr 2022 auf 4163 im Jahr 2023.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – zeigt Nordrhein-Westfalen eine ähnlich hohe Kriminalitätsrate.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24