Eine 59-jährige Frau wurde in Bonn-Endenich Opfer eines Raubüberfalls. Ein unbekannter Täter entriss ihre Umhängetasche und flüchtete, die Polizei bittet um Hinweise.
Raub in Bonn-Endenich: Handtasche einer 59-Jährigen geraubt

Bonn (ost)
Am Mittwochabend (29.07.2026) fand in der Verweyenstraße in Bonn-Endenich ein Raubüberfall auf eine 59-jährige Frau statt.
Derzeitigen Informationen zufolge war die Frau gegen 21:50 Uhr auf dem Heimweg von ihren Einkäufen. Ein Mann kam von hinten auf sie zu und entriss ihr die Umhängetasche. Danach flüchtete der Verdächtige in die Mohrstraße. Durch die Schreie der Frau wurde ein Anwohner aufmerksam und eilte zu Hilfe. Beim Versuch, die Tasche festzuhalten, stürzte die Frau und verletzte sich. Sie wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Die Tasche der 59-Jährigen wurde später in der Mohrstraße gefunden und nach den Spurensicherungsmaßnahmen an die Frau zurückgegeben.
Das Kriminalkommissariat 13 der Bonner Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die den Raub beobachtet haben oder Informationen zur Identität oder Aufenthaltsort des Täters haben, um Hinweise.
Der Verdächtige wird wie folgt beschrieben:
Männlich, ca. 20-40 Jahre alt, ungefähr 160-170cm groß, kräftige bis dicke Statur, kurze, schwarze Haare, bekleidet mit einem schwarzen T-Shirt mit weißem Aufdruck, schwarzer langer Hose, er trug eine schwarze Tasche.
Hinweise werden von den Ermittlern unter der Rufnummer 0228 15-0 oder per E-Mail an kk13.bonn@polizei.nrw.de entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








