Die Polizei sucht Zeugen nach einem Straßenraub, bei dem eine hochwertige Uhr entwendet wurde. Hinweise erbeten unter 0228 15-0 oder kk13.bonn@polizei.nrw.de.
Raub in Bonn-Schwarzrheindorf/Vilich-Rheindorf

Bonn (ost)
Die Polizei in Bonn ermittelt derzeit nach einem Raubüberfall, der am Samstagmittag (25.07.2026) auf der Von-Sandt-Straße in Bonn-Schwarzrheindorf/Vilich-Rheindorf stattgefunden hat.
Nach den aktuellen Ermittlungen wurde ein 84-jähriger Mann gegen 14:40 Uhr von einer Frau und einem Mann in einem dunklen Auto mit Neusser Kennzeichen angesprochen. Der Mann lenkte das Opfer ab, indem er ihm Goldarmbänder um das Handgelenk legte.
Als der 84-Jährige sich wehren wollte, griff der andere Mann aus dem Auto heraus nach seiner Armbanduhr und entwendete sie. Die Täter flüchteten dann mit hoher Geschwindigkeit vom Tatort.
Die Beschreibung der Verdächtigen lautet wie folgt:
1. Person:
Männlich, kräftig, dunkle kurze Haare, dunkle Kleidung
2. Person:
Weiblich, ca. 35 Jahre alt, dunkle Haare zu einem Zopf gebunden, deutscher Sprache mit osteuropäischem Akzent, dunkle kurzärmlige Kleidung
Zeugen, die Informationen zum Fahrzeug oder den Verdächtigen haben, werden gebeten, sich unter der 0228 15-0 oder per E-Mail an kk13.bonn@polizei.nrw.de zu melden.
Die Bonner Polizei warnt vor unbekannten Personen, die aus Autos heraus ansprechen. Dies ist eine bekannte Betrugsmasche.
Die Täter sprechen gezielt Passanten aus dem Auto an, täuschen eine Notlage oder Dankbarkeit vor und nutzen das Ablenken mit wertlosem Schmuck, um unbemerkt oder mit Gewalt den echten Schmuck der Opfer zu stehlen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland im Jahr 2023 mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wobei 357 Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region in Deutschland mit den meisten gemeldeten Mordfällen im Jahr 2023 – 470 – liegt Nordrhein-Westfalen leicht darunter.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








