Ein 55-jähriger Mann wurde in seiner Wohnung am Borsigweg angegriffen. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und sitzt wegen versuchten Mordes und Raubes in Untersuchungshaft.
Raub in Bottroper Wohnung, Mann schwer verletzt

Recklinghausen (ost)
Gemeinsame Bekanntmachung von der Staatsanwaltschaft Essen und dem Polizeipräsidium Recklinghausen.
Am Sonntag Nachmittag ereignete sich eine Gewalttat in einer Wohnung am Borsigweg. Ein 55-jähriger Mann aus Bottrop erlitt dabei akut lebensbedrohliche Verletzungen aufgrund von Schlägen und Tritten. Der 32-jährige Verdächtige flüchtete nach bisherigen Erkenntnissen nach der Tat mit Wertgegenständen und Geld aus der Wohnung, wurde jedoch später vorläufig von der Polizei festgenommen.
Am 08.06.2026 wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen dem Haftrichter am Amtsgericht Essen vorgeführt. Derzeit befindet er sich unter anderem wegen versuchten Mordes und Raubes in Untersuchungshaft.
Für die fortlaufenden Untersuchungen wurde beim Polizeipräsidium Recklinghausen eine Mordkommission eingesetzt.
Für das Polizeipräsidium Recklinghausen: Kriminalhauptkommissar Käding Für die Staatsanwaltschaft Essen: Gruppenleiterin Dr. Hüppe
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu hatte die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Jahr 2023 waren 596 männliche Verdächtige im Vergleich zu 60 weiblichen Verdächtigen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg ebenfalls von 206 auf 310. Trotz des Anstiegs in Nordrhein-Westfalen war die Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








