Ein 16-Jähriger wurde von vier jungen Männern mit Schusswaffen und Pfefferspray bedroht. Drei Tatverdächtige wurden festgenommen, die Ermittlungen laufen.
Raub in Castrop-Rauxel, Jugendliche festgenommen

Recklinghausen (ost)
Am Donnerstagabend wurde die Polizei zu einem Überfall in der Liebigstraße gerufen. Ein 16-Jähriger war dort gegen 19:30 Uhr zu Fuß unterwegs. Der Jugendliche war kurz zuvor mit einem Freund nach Castrop-Rauxel gefahren. Beide stammen aus Gütersloh.
Plötzlich hielt ein Auto mit vier jungen Männern neben dem 16-Jährigen an. Sie forderten Bargeld und drohten dabei mit Schusswaffen und Pfefferspray. Ein Täter griff in seine Tasche und nahm Geld heraus. Nach dem Überfall stiegen die vier wieder ins Auto und flüchteten. Der 16-Jährige informierte die Polizei wenige Minuten später.
Kurz darauf konnten Polizeieinheiten das Auto auf der Victorstraße finden. Als sie das Fahrzeug stoppen wollten, rannten drei Insassen weg. Ein 18-Jähriger aus Castrop-Rauxel wurde am Auto festgenommen. Zwei weitere Verdächtige – 16 und 17 Jahre alt aus Castrop-Rauxel – wurden kurz darauf gefasst und ebenfalls festgenommen.
Die Ermittlungen zum vierten Verdächtigen sind noch im Gange. Im Auto fanden die Polizisten nicht nur die vermutliche Beute, sondern auch zwei Schreckschusswaffen und Pfefferspray. Die Gegenstände und das Auto wurden beschlagnahmt. Die Ermittlungen – auch zu den Hintergründen des Treffens – dauern an.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 von 11270 auf 12625 Fälle an. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 9103 Verdächtige ermittelt, darunter 8213 Männer, 890 Frauen und 4163 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 auf 443. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 auf 671, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 458 auf 596 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 60 auf 75 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 auf 310. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








