Eine 56-Jährige wurde in Schalke überfallen, die Polizei sucht Zeugen. Die Täter flüchteten mit Bargeld in Richtung Overwegstraße.
Raub in Gelsenkirchen

Gelsenkirchen (ost)
Nachdem das Geld aus dem Rucksack einer Frau aus Gelsenkirchen in Schalke gestohlen wurde, bittet die Polizei um Zeugenhinweise.
Gegen 23.30 Uhr am späten Montagabend, dem 2. März 2026, befand sich die 56-jährige Frau im Bereich Herdstraße/Schwäbische Straße. Plötzlich griffen drei unbekannte Personen von hinten nach ihrem Rucksack. Die Frau hielt nach ihren Angaben am Rucksack fest, bis das Trio an ihr und dem Gepäckstück zerrte, bis sie schließlich losließ.
Die Täter entnahmen die Geldbörse aus dem Rucksack, nahmen das Bargeld heraus und warfen das Portemonnaie und den Rucksack auf den Boden. Anschließend flüchteten sie in Richtung Overwegstraße.
Die Verdächtigen waren ungefähr 25 bis 30 Jahre alt und dunkel gekleidet. Eine Person trug eine Kappe, eine andere eine Wollmütze und eine dritte Person eine Baskenmütze. Weitere Informationen zu den Verdächtigen konnte die 56-Jährige nicht geben.
Die Polizei bittet Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder Informationen zu den unbekannten Personen haben, sich zu melden. Diese Hinweise können telefonisch an die 0209 365-8120 oder an die 0209 365-8240 weitergegeben werden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten registrierten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt








