Ein 18-Jähriger aus Feucht wurde in der Bochumer Innenstadt beraubt. Die Polizei sucht nach den Tatverdächtigen und bittet um Zeugenhinweise.
Raub in Innenstadt: Polizei sucht Zeugen

Bochum (ost)
Ein 18-Jähriger aus Feucht wurde am späten Freitagabend, dem 20. Februar, in der Innenstadt von Bochum überfallen. Die Polizei sucht nach den Verdächtigen und bittet um Hinweise von Zeugen.
Nach bisherigen Informationen gingen der 18-Jährige und seine drei Begleiter gegen 22.45 Uhr die Alte Hattinger Straße entlang, als plötzlich eine Gruppe von etwa 15 Personen auf sie zukam.
Die Jugendlichen und ihre Begleiter wurden von dieser Gruppe unter Androhung von Gewalt aufgefordert, ihre Jacken zu öffnen. Zu diesem Zeitpunkt trug der 18-Jährige ein T-Shirt des FC Nürnberg unter seiner Jacke.
Der 18-Jährige wurde dann unerwartet angegriffen. Die unbekannten Täter rissen ihm die Jacke ab und zogen ihm das T-Shirt aus. Danach schlugen und traten sie auf ihn ein. Anschließend flüchteten sie mit dem T-Shirt in Richtung Oskar-Hoffmann-Straße.
Der Jugendliche erlitt leichte Verletzungen und wurde mit einem RTW ins Krankenhaus gebracht.
Es liegen keine weiteren Beschreibungen über die Verdächtigen vor, außer dass sie dunkle Kleidung trugen und vermummt waren.
Das Bochumer Kriminalkommissariat 31 bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 0234 909-8105 oder -4441 (Kriminalwache) zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 518, davon waren 458 männlich, 60 weiblich und 206 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Mordfälle auf 470, wobei 443 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, wobei 596 männlich, 75 weiblich und 310 nicht-deutsch waren. Im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, das die meisten Mordfälle in Deutschland im Jahr 2023 verzeichnete – 470 – zeigt sich eine besorgniserregende Entwicklung.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








