Ein 39-Jähriger wurde beim Raub seines Rucksacks von einem Messer angegriffen und verletzt. Die Polizei sucht dringend nach Zeugen.
Raub in Kölner Altstadt, Mann bei Messerangriff verletzt

Köln (ost)
Ein 39-jähriger Mann wurde in der Nacht zum Freitag (28. August) in der Kölner Altstadt von einem Räuber mit einem Messer verletzt. Sanitäter brachten ihn mit einer Schnittverletzung an der Hand zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
Nach den ersten Informationen saß der 39-Jährige gegen 2.50 Uhr in einem Außenbereich an der Frankenwerft, als er bemerkte, dass sein Rucksack gestohlen wurde. Einige Meter entfernt fand er den Rucksack bei zwei Männern, die gerade seine Tasche durchsuchten. Als er sie ansprach und seinen Rucksack zurückholte, attackierte ihn einer der Männer mit einem Messer und verletzte ihn an der Hand. Weitere Verdächtige schlugen auf den 39-Jährigen ein und raubten ihm seine Halskette, Geldbörse und den Rucksack. Danach flüchteten sie mit ihrer Beute.
Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder Informationen zu den Verdächtigen haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 14 unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de zu melden. (sw/ts)
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 signifikant an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Obwohl die Anzahl der gelösten Fälle ebenfalls zunahm, stieg die Anzahl der Verdächtigen von 8073 im Jahr 2022 auf 9103 im Jahr 2023. Besonders bemerkenswert ist, dass die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ebenfalls von 3590 auf 4163 anstieg. Im Vergleich zur Region in Deutschland mit den meisten registrierten Raubüberfällen im Jahr 2023, Nordrhein-Westfalen mit 12625 Fällen, zeigt sich eine besorgniserregende Entwicklung in der Kriminalitätsrate.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt








