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Raub in Meschede

Ein unbekannter Täter gab sich als Bankmitarbeiter aus und raubte einem 86-jährigen Mann seine Geldscheine. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Foto: Depositphotos

Meschede (ost)

Am Freitag, dem 07.08.2026, um 13:40 Uhr, ereignete sich in der Hagenweg-Straße in Meschede ein Raubüberfall. Ein bisher unbekannter Täter läutete an der Haustür des 86-jährigen Opfers. Er gab vor, ein Bankmitarbeiter zu sein, der die Seriennummer seiner Geldscheine überprüfen müsse. Beide betraten daraufhin die Wohnung des 86-jährigen Mannes. Als dieser seine Geldscheine herausholte, entriss der unbekannte Täter sie ihm und flüchtete in unbekannte Richtung vom Tatort. Derzeit ist nur bekannt, dass es sich bei dem unbekannten Täter um einen jüngeren Mann handeln soll, der hochdeutsch sprach. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch mit der Polizeiwache Meschede unter der Telefonnummer 0291-9020-3411 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11.270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12.625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6.473 auf 7.478. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 8.073 auf 9.103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7.238 auf 8.213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3.590 auf 4.163. Nordrhein-Westfalen hatte somit im Jahr 2023 die meisten registrierten Raubüberfälle in Deutschland mit insgesamt 12.625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 11.270 12.625
Anzahl der aufgeklärten Fälle 6.473 7.478
Anzahl der Verdächtigen 8.073 9.103
Anzahl der männlichen Verdächtigen 7.238 8.213
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 835 890
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.590 4.163

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023

Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, wovon 357 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 518 Verdächtige, darunter 458 Männer, 60 Frauen und 206 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 470, von denen 443 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 671, darunter 596 Männer, 75 Frauen und 310 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zu der Region mit den meisten Mordfällen in Deutschland im Jahr 2023 – 470 Fälle – zeigt sich, dass Nordrhein-Westfalen ebenfalls eine hohe Kriminalitätsrate aufweist.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 380 470
Anzahl der aufgeklärten Fälle 357 443
Anzahl der Verdächtigen 518 671
Anzahl der männlichen Verdächtigen 458 596
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 60 75
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 206 310

Quelle: Bundeskriminalamt

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