Ein 40-jähriger Mann wurde auf der Nordstraße von zwei Unbekannten schwer verletzt und beraubt. Die Polizei sucht Zeugen, darunter auch die Frau, die bei der Tat weglief.
Raub in Paderborn

Paderborn (ost)
Am Abend des 11. Juni wurde ein Mann im Alter von 40 Jahren in Paderborn auf der Nordstraße Opfer eines Raubüberfalls, bei dem die Verdächtigen ihn schwer verletzten.
Der Mann mit polnischer Abstammung war laut ersten Ermittlungen am Abend auf der Nordstraße unterwegs, kommend aus Richtung eines Supermarkts in Richtung Detmolder Straße, als ihm zwei Unbekannte zwischen den Hausnummern 21 und 27 entgegenkamen und einer von ihnen ihn plötzlich schlug. Sie raubten ihm seine Tasche, stahlen die Geldbörse und flüchteten in unbekannte Richtung.
Beide Personen waren arabischer Herkunft, einer von ihnen trug einen Bart. Ein Zeuge fand den verletzten Mann gegen 23.00 Uhr in einem Hauseingang an der Nordstraße und alarmierte den Rettungsdienst und die Polizei. Das Opfer gab an, dass er in Begleitung einer Frau war, die weglief, als der Überfall passierte.
Die Polizei bittet diese Frau und andere Zeugen, die Informationen zum Tathergang haben, sich unter der Rufnummer 05251 306-0 zu melden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 6473 auf 7478. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich von 8073 auf 9103, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 7238 auf 8213 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 835 auf 890 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3590 auf 4163. Im Vergleich dazu war Nordrhein-Westfalen die Region mit den meisten gemeldeten Raubüberfällen in Deutschland im Jahr 2023 mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte die Region in Deutschland mit den meisten Mordfällen im Jahr 2023 insgesamt 470 Fälle.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








