Ein 20-Jähriger wurde in der Nacht zu Samstag Opfer einer Raubstraftat. Die Polizei sucht nach Zeugen und beschreibt die Täter.
Raub in Preußisch Oldendorf – Zeugen gesucht

Preußisch Oldendorf (ost)
(FW) Ein Mann in Preußisch Oldendorf wurde in der Nacht zum Samstag Opfer eines Raubüberfalls. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Nach Angaben der Polizei befand sich der 20-Jährige gegen 04:40 Uhr zusammen mit einem Bekannten in der Friedhofstraße, als sie von fünf bisher unbekannten Männern umringt wurden. Nach einer anfänglich verbalen Auseinandersetzung soll es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen sein, bei der der 20-Jährige festgehalten, geschlagen und getreten wurde. Die Täter entwendeten ihm persönliche Wertgegenstände und flüchteten unerkannt. Der Begleiter des Opfers konnte sich zuvor aus der Situation befreien. Während eines anderen Einsatzes im Stadtgebiet bemerkte eine Streifenwagenbesatzung den leicht verletzten Mann. Ein Rettungswagen brachte ihn zur weiteren Behandlung in das nächstgelegene Krankenhaus.
Die fünf unbekannten Täter werden als männlich beschrieben, zwischen 20 und 30 Jahre alt, 1,75 bis 1,80 Meter groß und von schlanker Statur.
Die Polizei bittet um Zeugenhinweise: Wer hat in der Nacht zum Samstag in der Friedhofstraße in Preußisch Oldendorf verdächtige Beobachtungen gemacht oder kann Informationen zu den Tätern geben? Hinweise werden von den Ermittlern unter der Telefonnummer 0571 88660 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 11270 Fälle von Raubüberfällen registriert, während es im Jahr 2023 bereits 12625 Fälle waren. Dies stellt einen signifikanten Anstieg dar. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit insgesamt 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 11.270 | 12.625 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 6.473 | 7.478 |
| Anzahl der Verdächtigen | 8.073 | 9.103 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 7.238 | 8.213 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 835 | 890 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.590 | 4.163 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Nordrhein-Westfalen für 2022/2023
Die Mordraten in Nordrhein-Westfalen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 380 Fälle gemeldet, während es im Jahr 2023 470 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 357 im Jahr 2022 auf 443 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 518 im Jahr 2022 auf 671 im Jahr 2023. Darunter waren 458 männliche Verdächtige und 60 weibliche Verdächtige im Jahr 2022, im Jahr 2023 stieg die Anzahl auf 596 männliche und 75 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 206 im Jahr 2022 auf 310 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit insgesamt 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 380 | 470 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 357 | 443 |
| Anzahl der Verdächtigen | 518 | 671 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 458 | 596 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 60 | 75 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 206 | 310 |
Quelle: Bundeskriminalamt








